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Wiener Städtische: Eigentumsquote beim Wohnen auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

(Bild: © Wiener Städtische)

Wiener Städtische: Eigentumsquote beim Wohnen auf niedrigstem Stand seit 20 Jahren

04. August 2026

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2 Min. Lesezeit

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Studien

Die Eigentumsquote in Österreich ist weiter rückläufig. Laut einer Analyse der Wiener Städtischen Versicherung auf Basis von Daten der Statistik Austria lebten 2025 nur noch 47,3% der Österreicherinnen und Österreicher im Eigentum. Im Jahr 2005 wohnte noch mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den eigenen vier Wänden.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 04.08.2026

Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung:

"Die eigenen vier Wände bleiben für viele Österreicher ein wichtiges Lebensziel. Die aktuellen Zahlen zeigen jedoch, dass der Weg zum Eigentum angesichts hoher Immobilienpreise und Finanzierungskosten schwieriger geworden ist."

Deutliche regionale Unterschiede

Das Burgenland weist mit einer Eigentumsquote von 66,5% weiterhin den höchsten Wert auf, gefolgt von Niederösterreich (61,4%), der Steiermark (55,7%) und Vorarlberg (55,5%). Wien bildet mit 19,3% erneut das Schlusslicht. Den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahr verzeichnet Kärnten (minus 2,5 Prozentpunkte), gefolgt von Niederösterreich (minus 1,6 Prozentpunkte) und dem Burgenland (minus 0,9 Prozentpunkte). Zuwächse gab es hingegen in Tirol (+0,8 Prozentpunkte) und Vorarlberg (+0,3 Prozentpunkte).

Während der Anteil der Eigentümer sinkt, steigt die durchschnittliche Wohnfläche weiter an. Österreichweit liegt sie mittlerweile bei 102,2 m² und damit um rund 6 m² höher als vor 20 Jahren. Auch hier führt das Burgenland mit durchschnittlich 124,9 m² vor Niederösterreich (119,1 m²) und Oberösterreich (112,4 m²). In Wien beträgt die durchschnittliche Wohnfläche 75,4 m².

Einpersonenhaushalte nehmen weiter zu

Die Analyse zeigt außerdem, dass der Trend zu kleineren Haushalten anhält. 39,1% aller Haushalte bestehen mittlerweile aus nur einer Person – ein neuer Höchststand. Besonders hoch ist der Anteil in Wien mit 45,5%, den niedrigsten Wert weist das Burgenland mit 34,5% auf.

Mit Blick auf die steigenden Immobilienwerte empfiehlt die Wiener Städtische, den Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen und an die aktuelle Wohn- und Lebenssituation anzupassen.

Foto oben: Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung

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