Mit Beginn der Hauptsaison für Ausritte erinnert die Oberösterreichische Versicherung an die Haftungsrisiken im Umgang mit Pferden. Nach Unternehmensangaben werden die finanziellen Folgen möglicher Personen- oder Sachschäden häufig unterschätzt.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 04.08.2026
Nach österreichischem Recht haften Pferdehalter grundsätzlich auch für Schäden, die ihr Tier verursacht. Aus Sicht des Versicherers zählt daher eine Pferdehalter-Haftpflichtversicherung zu den wichtigsten Absicherungen. Darüber hinaus könne auch eine private Unfallversicherung sinnvoll sein, da Reitsport und Stallarbeit mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden seien.
Robert Wasner, Vorstandsdirektor der Oberösterreichischen Versicherung AG:
"Meine Tochter ist selbst begeisterte Westernreiterin und wir begleiten sie regelmäßig auf Turniere. Dabei sieht man, wie verantwortungsvoll Pferdemenschen handeln. Trotzdem genügt manchmal ein einziger Moment, damit etwas passiert. Deshalb empfehle ich, den Versicherungsschutz regelmäßig zu überprüfen."
Neben dem Versicherungsschutz für Halter verweist die Presseaussendung auch auf spezielle Versicherungslösungen für Pferde, etwa für Operationskosten oder den Todesfall. Entsprechende Angebote bietet laut Aussendung die Österreichische Hagelversicherung.
Die Oberösterreichische Versicherung betont, dass eine verantwortungsvolle Pferdehaltung neben einer artgerechten Haltung und einem umsichtigen Umgang mit dem Tier auch eine passende finanzielle Absicherung für unvorhersehbare Ereignisse umfasse.
Foto oben: Robert Wasner, Vorstandsdirektor der Oberösterreichischen Versicherung AG
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