Mit Beginn der wärmeren Monate steigt die Zahl der Gebäudeschäden durch Wildtiere, warnt Helvetia Österreich. Besonders zwischen März und August können Spechte und Marder Wärmedämmfassaden, Dämmmaterialien und Leitungen beschädigen – mit teils erheblichen finanziellen Folgen.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 04.03.2026
Durch die Beschädigungen kann Feuchtigkeit in die Dämmung eindringen. In der Folge sinkt die Isolierwirkung, es drohen Energieverluste und langfristige Schäden an der Bausubstanz. Auch kleinere Öffnungen können sich rasch ausweiten, wenn sie nicht zeitnah saniert werden.
Neben Spechten können auch Marder erhebliche Schäden verursachen. Sie nutzen Dach- und Fassadenbereiche als geschützte Rückzugsorte für Paarung und Jungenaufzucht. Dabei werden Dämmmaterialien beschädigt, Abdichtungen gelockert und Verschmutzungen hinterlassen. Angenagte Leitungen können zusätzlich ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Versicherungsschutz über MultiRisk-Zusatzpaket
Vor diesem Hintergrund verweist Helvetia auf den Versicherungsschutz im Rahmen der Eigenheimversicherung. Optional kann ein sogenanntes MultiRisk-Zusatzpaket abgeschlossen werden. Dieses deckt unter anderem Schäden am Gebäude durch wild lebende Tiere ab.
Erfasst sind dabei Beschädigungen an Fassaden, Dächern oder Dämmungen, sofern sie durch Tiere verursacht wurden. Damit können Reparaturkosten, die etwa durch das Eindringen von Feuchtigkeit oder die Instandsetzung beschädigter Bauteile entstehen, abgesichert werden.
Andreas Gruber, Vorstand für das Ressort Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich:
"Mit einer gezielten Absicherung sorgen wir dafür, dass tierbedingte Schäden nicht zur unerwarteten finanziellen Belastung werden. So bleibt der langfristige Werterhalt der Immobilie gesichert."
Foto oben: Andreas Gruber, Vorstand für das Ressort Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich
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