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Generali Familienstudie 2026: Nur 27% der Familien haben Kinder privat unfallversichert

(Bild: © Lukas Lorenz)

Generali Familienstudie 2026: Nur 27% der Familien haben Kinder privat unfallversichert

20. August 2026

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2 Min. Lesezeit

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Versicherungen

Die Generali Familienstudie 2026 zeigt eine Lücke zwischen Sicherheitsbedürfnis und Vorsorge: Für 60% der Befragten stehen Sicherheit und Schutz im Familienleben im Mittelpunkt, aber nur 27% der Familien verfügen über eine private Unfallversicherung für ihre Kinder. Mehr als die Hälfte hat keine spezielle Absicherung für Kinder.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 20.08.2026

Sicherheit und Schutz haben für 60% der Befragten der Generali Familienstudie 2026 einen hohen Stellenwert. Bei der konkreten Vorsorge für Kinder zeigt sich allerdings ein anderes Bild: Nur 27% der Familien verfügen über eine private Unfallversicherung für ihre Kinder, mehr als die Hälfte hat überhaupt keine spezielle Absicherung für Kinder abgeschlossen.

Die Studie gibt auch Einblick in die Organisation des Familienalltags. Verantwortung für die Kinder und die Vereinbarkeit unterschiedlicher Anforderungen zählen zu den größten Herausforderungen für Eltern. Eine wichtige Rolle übernehmen dabei Großeltern: In 63% der Haushalte mit Kindern unterstützen sie bei der Betreuung der Enkelkinder.

Viele Kinderunfälle außerhalb von Schule und Schulweg

Relevant ist die Absicherung insbesondere mit Blick auf Freizeitunfälle. Dem Kuratorium für Verkehrssicherheit zufolge verunglückt in Österreich alle vier Minuten ein Kind so schwer, dass eine Behandlung im Spital erforderlich ist. Besonders häufig passieren Unfälle im Haushalt, in der Freizeit oder beim Sport.

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Kinder im verpflichtenden letzten Kindergartenjahr sowie während des Schulbesuchs und auf dem Schulweg. Viele Unfälle ereignen sich damit außerhalb dieses Schutzes. Eine private Unfallversicherung kann bei dauerhaften Beeinträchtigungen finanzielle Folgen abdecken.

Christoph Zauner, Leiter Generali Versicherungstechnik Sach/Haft Underwriting und Kundensegmente.

"Der Schulbeginn ist ein guter Anlass, auch das Thema Absicherung in den Blick zu nehmen. Kinder gewinnen Schritt für Schritt mehr Selbstständigkeit und sind zunehmend eigenständig unterwegs."

Zum Schulbeginn hat Generali außerdem eine befristete Vorsorgeaktion gestartet: Bei Neuabschluss einer Unfallversicherung für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr bis 30. September 2026 entfällt die Prämie bis zum Jahresende.

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