Eine aktuelle Auswertung des KFV macht das Risiko durch Insektenstiche sichtbar: 68 Menschen starben in Österreich innerhalb von zehn Jahren nach Stichen von Bienen, Wespen oder Hornissen. Hinzu kommen im Schnitt fast 1.000 stationäre Behandlungen jährlich. Die Zahlen zeigen ein nicht zu unterschätzendes Gesundheits- und Unfallrisiko, bei dem vor allem Prävention eine wichtige Rolle spielt.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 19.08.2026
Die derzeit verstärkte Wespenpräsenz rückt auch die möglichen gesundheitlichen Folgen von Insektenstichen in den Mittelpunkt. Eine Auswertung der Todesursachenstatistik durch den Bereich Sport- und Freizeitsicherheit des KFV zeigt, dass zwischen 2016 und 2025 insgesamt 68 Menschen in Österreich nach Stichen von Bienen, Wespen oder Hornissen gestorben sind. Im Durchschnitt sind das fast sieben Todesfälle pro Jahr.
Besonders hoch war die Zahl 2024 mit 13 Todesfällen und damit dem höchsten Wert innerhalb des betrachteten Zehnjahreszeitraums. 2025 kamen sieben Menschen nach Kontakt mit Hornissen, Wespen oder Bienen ums Leben.
Noch deutlicher wird die Dimension des Risikos beim Blick auf die Krankenhausaufenthalte. Zwischen 2015 und 2024 mussten insgesamt 9.617 Personen nach Insektenstichen inklusive Spinnen stationär behandelt werden. Im Durchschnitt entspricht das fast 1.000 Spitalsaufnahmen pro Jahr. Ambulante Behandlungen und Behandlungen im niedergelassenen Bereich sind in diesen Zahlen nicht enthalten.
Vor allem allergische Reaktionen können schwerwiegende Folgen haben. Dr. Johanna Trauner-Karner, Leiterin des Bereichs Sport- und Freizeitsicherheit im KFV erklärt:
"Leider reagieren manche Menschen auf Insektenstiche allergisch, daher ist es wichtig im Notfall rasch zu reagieren, die Rettung zu rufen und Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten."
Foto oben: Dr. Johanna Trauner-Karner, Leiterin des Bereichs Sport- und Freizeitsicherheit im KFV
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