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„Es tarat brenna“: Akku-te Vorsicht

(Bild: © NV)

„Es tarat brenna“: Akku-te Vorsicht

29. April 2026

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2 Min. Lesezeit

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Versicherungen

In Niederösterreich kommt es jährlich zu rund 800 Bränden auf Bauernhöfen – mit enormen Schäden. PV Anlagen oder Batterien erhöhen das Risiko zusätzlich. Mit der Kampagne „Es tarat brenna“ setzen die Niederösterreichische Versicherung (NV) und die Landwirtschaftskammer NÖ auf Bewusstseinsbildung.

Vom Betonieren übers Fliesen bis zur Elektrik: Auf ihre technischen Allrounder-Fertigkeiten haben Bäuerinnen und Bauern immer vertrauen können. Wenn es ans Planen und Installieren komplexer Energiesysteme geht, sollten sie das besser nicht tun: 29 % der landwirtschaftlichen Großbrände sind laut NÖ Landesstelle für Brandverhütung elektrisch ausgelöst.

Photovoltaik „Marke Eigenbau“ oder improvisierte elektrische Anlagen rangieren unter den Brandauslösern inzwischen weit oben. Bei der Montage beschädigte PV-Zellen, eine scharfe Kante oder eine falsche Klemmverbindung können reichen – für Erhitzung, die erst zum kleinen und leider viel zu oft zum großen Brand führt. Die Risken und Kosten eines Brandes rechtfertigen es allemal, auf die Arbeit von Profis zu setzen: Die planen die Anlage normgerecht, haften für die professionelle Ausführung – und gewährleisten damit auch, dass die Feuerversicherung im vollen Umfang einspringt.

Der „kleine Akku-Führerschein“

Akkus sind ein weiteres, „brandheißes“ Thema. Für vieles in der modernen Landwirtschaft sind sie die treibende Kraft: von der Starterbatterie und dem Weidezaungerät über Akku-Schrauber und -Sägen. Zum gefürchteten Akkubrand führt meist mechanische Beschädigung oder Feuchtigkeit. Riskant wird es auch bei zu starker Erhitzung in der Sonne oder mit einem defekten oder unpassenden Ladegerät. Die Grundregeln des „kleinen Akku-Führerscheins“ liegen damit auf der Hand: Akkus immer mit Abstand zu Brennbarem lagern. Und „verdächtige“ Akkus, die sich stark erhitzen oder gar aufblähen, sofort aus dem Verkehr ziehen!

www.es-tarat-brenna.at

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