Die Generali Group hat im ersten Quartal 2026 ein Prämienwachstum von 6,8% auf 28,2 Mrd. Euro erzielt. Wachstum gab es in allen Sparten. Gleichzeitig stiegen das operative Ergebnis sowie das bereinigte Konzernergebnis. Die Solvabilitätsquote lag bei 212%.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 21.05.2026
In der Lebensversicherung stiegen die verrechneten Bruttoprämien um 7,5%. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich auf 4,3 Mrd. Euro. Der sogenannte New Business Value erhöhte sich deutlich auf 977 Mio. Euro, was einem Plus von 19,1% entspricht.
Auch die Schaden-/Unfallversicherung entwickelte sich positiv. Dort stiegen die Prämien um 5,8%. Die Combined Ratio lag bei 90,5%, die Combined Ratio Undiscounted bei 93,1%. Beide Kennzahlen wurden durch höhere Belastungen aus Naturkatastrophen beeinflusst.
Asset & Wealth Management legt zweistellig zu
Im Bereich Asset & Wealth Management verzeichnete die Generali Group ein Wachstum von 15,5%. Treiber dafür waren die Vermögensverwaltung sowie die Banca Generali.
Das operative Ergebnis der Gruppe erhöhte sich insgesamt um 8,1% auf 2,2 Mrd. Euro. Das bereinigte Konzernergebnis stieg auf 1,3 Mrd. Euro. Das entspricht einem Plus von 5,2%, beziehungsweise 9,3% ohne einen einmaligen Steuereffekt.
Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 0,84 Euro und erhöhte sich um 6,0%. Ohne den Steuereffekt betrug der Anstieg 10,2%.
Solvabilitätsquote bei 212%
Die Solvabilitätsquote der Generali Group lag zum Ende des ersten Quartals bei 212%, nach 219% im Geschäftsjahr 2025. Die Kennzahl gilt als Maß für die Kapitalausstattung eines Versicherungsunternehmens.
Cristiano Borean, CFO der Generali Group:
"Die Ergebnisse des ersten Quartals 2026 bestätigen die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie ‚Lifetime Partner 27: Driving Excellence‘. Wir erzielten ein starkes Wachstum des operativen Ergebnisses, getragen von allen Sparten, was sich ebenfalls im bereinigten Konzernergebnis widerspiegelt. Das Geschäft in Leben verzeichnete dank positiver Beiträge aller Bereiche eine sehr starke Entwicklung. Im Schaden- und Unfallgeschäft hat sich die zugrunde liegende technische Profitabilität trotz höherer Belastungen durch Naturkatastrophen weiter verbessert. Das operative Ergebnis im Asset & Wealth Management profitierte von der starken Entwicklung der Generali Investments Holding und Banca Generali. Auf Basis unserer starken Bilanz und diversifizierten Cash-Generierungsquellen mit hoher Qualität sowie einer soliden Kapitalausstattung konzentrieren wir uns weiterhin vollständig darauf, einen nachhaltigen Mehrwert für alle Stakeholder zu schaffen Kapitalausstattung konzentrieren wir uns weiterhin vollständig darauf, einen nachhaltigen Mehrwert für alle Stakeholder zu schaffen."
Foto oben: Cristiano Borean, CFO der Generali Group
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