Die Generali Versicherung hat 2025 im direkten Geschäft ein Prämienwachstum von 11,5% auf 3,276 Mrd. Euro erzielt. Der Jahresüberschuss stieg um 36,1% auf 307 Mio. Euro. Wachstum gab es in allen Sparten, besonders deutlich in der Lebensversicherung.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 19.05.2026
Die Schaden-/Unfall-Versicherung, die rund 60% des gesamten Prämienvolumens ausmacht, wuchs um 4,9% auf 1,977 Mrd. Euro. In der Krankenversicherung stiegen die Prämien um 10,6% auf 457 Mio. Euro.
Besonders stark entwickelte sich die Lebensversicherung. Dort erhöhten sich die Prämien auf 842 Mio. Euro, was einem Wachstum von 31,2% entspricht. Als Grund dafür nennt die Generali die Verschmelzung mit der BAWAG P.S.K. Versicherung AG.
Jahresüberschuss steigt auf 307 Mio. Euro
Der Jahresüberschuss nach UGB erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 36,1% auf 307 Mio. Euro. Ausschlaggebend dafür waren laut Unternehmen die Entwicklung im Schaden-/Unfall-Bereich, geringere Schäden durch Naturereignisse sowie ein positives Finanzergebnis inklusive Einmaleffekten.
Die Generali sieht darin eine Bestätigung ihrer Strategie „Lifetime Partner 27: Driving Excellence“, die 2025 gestartet wurde. Im Mittelpunkt stehen dabei Investitionen in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung, insbesondere in Kundenservice, Schadenbearbeitung und Backoffice.
Generali-CEO Gregor Pilgram:
"Die hervorragenden Ergebnisse zeigen, dass wir mit unserer strategischen Ausrichtung richtig liegen. Durch gezielte Investitionen in Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung steigern wir kontinuierlich die Customer Experience und Servicequalität. So festigen wir unsere Rolle als verlässlicher Lifetime Partner für unsere Kund_innen und legen die Basis für langfristigen Unternehmenserfolg."
Fokus 2026 auf Vorsorge und Digitalisierung
Für 2026 kündigt die Generali weitere Maßnahmen in den Bereichen Digitalisierung, Kundenservice und private Vorsorge an. Das Gesundheitsangebot „Home of Health“ wurde um drei neue Krankentarife erweitert, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Im Fokus stehen laut Unternehmen die Leistbarkeit von Vorsorgeprodukten beim Einstieg ins Erwachsenenleben, in der Pension sowie bei Pflegefällen.
Auch in der Lebensversicherung soll der Schwerpunkt stärker auf Risikoversicherungen gelegt werden. Zusätzlich nennt die Generali die private und betriebliche Altersvorsorge als zentrale Themen für 2026. Im Bereich Schaden/Unfall will das Unternehmen unter anderem im Retail- und KMU-Geschäft wachsen sowie Präventionsangebote zu Naturkatastrophen und Cyberrisiken ausbauen.
Foto oben: Generali-CEO Gregor Pilgram
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