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Wiener Städtische: Sieben von zehn Eltern sorgen für Kinder vor

Wiener Städtische: Sieben von zehn Eltern sorgen für Kinder vor

28. September 2026

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3 Min. Lesezeit

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Versicherungen

Sieben von zehn Eltern in Österreich treffen finanzielle Vorsorgemaßnahmen für ihre Kinder. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Wiener Städtischen unter 1.000 Müttern und Vätern. Als wichtigste Gründe nennen die Befragten einen guten finanziellen Start ins Erwachsenenleben und die Absicherung der Familie. Parallel dazu bringt die Wiener Städtische eine neue Kindervorsorge auf den Markt.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 28.09.2026

Für viele Eltern beginnt die Beschäftigung mit der finanziellen Vorsorge bereits sehr früh. 58% der Befragten halten die Schwangerschaft beziehungsweise die Zeit rund um die Geburt für den richtigen Zeitpunkt. Mehr als ein Fünftel würde sich bereits bei einem konkreten Kinderwunsch mit dem Thema beschäftigen, 24% sehen den Schuleintritt als geeigneten Zeitpunkt.

Das wichtigste Motiv ist für 63% der Eltern, ihren Kindern einen guten Start ins Erwachsenenleben zu ermöglichen. 37% nennen die finanzielle Absicherung für den Fall, dass einem Elternteil etwas zustößt. Weitere Beweggründe sind Sicherheit und Werterhalt des angesparten Kapitals sowie konkrete Ziele wie Ausbildung oder späterer Wohnraum.

Sonja Brandtmayer, Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen:

"Dieses Ergebnis zeigt, dass das Bewusstsein, für den Nachwuchs vorzusorgen, kontinuierlich steigt. Die beste finanzielle Starthilfe für Kinder beginnt nicht mit dem ersten Gehalt, sondern viele Jahre davor. Wer früh vorsorgt, nutzt vor allem einen entscheidenden Faktor: Zeit."

Neue Kindervorsorge ab 30 Euro monatlich

Parallel zur Umfrage führt die Wiener Städtische mit „sorgenfreies.zukunftsnest“ eine neue Vorsorgelösung für Kinder, Enkel- und Patenkinder ein. Das Produkt kombiniert klassische und fondsgebundene Lebensversicherung und kann bis zum 15. Lebensjahr des Kindes abgeschlossen werden.

Vorgesehen ist auch ein Versorgerschutz: Stirbt die vorsorgende Person, wird die Vorsorge weitergeführt. Das angesparte Kapital kann später etwa für Ausbildung, Führerschein oder die erste eigene Wohnung verwendet werden. Das erwachsene Kind kann den Vertrag anschließend als eigene Vermögens- und Altersvorsorge fortsetzen.

Der Einstieg ist ab einem monatlichen Beitrag von 30 Euro möglich. Laut Umfrage können sich 42% der Eltern vorstellen, monatlich 100 Euro für die finanzielle Zukunft ihrer Kinder zurückzulegen.

Finanzielle Sicherheit auch im späteren Leben

Die Erwartungen der Eltern beschränken sich nicht auf Ausbildung und Berufseinstieg. 46% wünschen sich, dass ihre Kinder im Alter nicht von Altersarmut betroffen sind, 41% nennen finanzielle Unabhängigkeit als wichtiges Ziel. Für mehr als zwei Drittel zählen außerdem Schuldenfreiheit, finanzieller Spielraum für Freizeit und Reisen sowie die Sicherung des gewohnten Lebensstandards zu den zentralen Wünschen.

Die Einführung des neuen Produkts begleitet die Wiener Städtische mit der Kampagne „Jedem Kind den besten Start“. Sie wird unter anderem über Social Media, Plakate, Radio, Podcasts, Mailings und Veranstaltungen ausgespielt.

Foto oben: Sonja Brandtmayer, Generaldirektor-Stellvertreterin der Wiener Städtischen

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