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Matthias Guderjahn ist "AssCompact Jungmakler des Jahres 2026"

Matthias Guderjahn ist "AssCompact Jungmakler des Jahres 2026"

08. Oktober 2026

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5 Min. Lesezeit

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Recht & Wissen

Der AssCompact Jungmakler Award 2026 geht an Mag. Matthias Guderjahn. Beim AssCompact Trendtag in der Pyramide Wien/Vösendorf wurde er zum „Jungmakler des Jahres 2026“ gekürt. Platz zwei sicherte sich Anna Ludl, B.A., auf Platz drei landete Anna Schönenberger.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 08.10.2026

Wie erfolgreiche Maklerbetriebe ihr Unternehmen unabhängiger vom Inhaber organisieren

Wie Maklerunternehmen künftig unabhängiger von ihren Inhabern funktionieren können, zeigte Jurypräsident Steffen Ritter in seinem Impulsvortrag unmittelbar vor der Verleihung zum Jungmakler des Jahres 2026. Entscheidend seien klar definierte und standardisierte Abläufe – von der Kundengewinnung über die Beratung bis zum laufenden Kundenservice. Erst auf dieser Grundlage könnten Aufgaben sinnvoll an Mitarbeiter oder KI-Systeme übertragen werden.

Anhand einer Live-Demonstration zeigte Ritter, wie KI bereits bei der Entwicklung zielgruppenspezifischer Marketingmaßnahmen eingesetzt werden kann. Für die Zukunft erwartet er zunehmend hybride Teams, in denen menschliche Mitarbeiter und KI-Assistenten zusammenarbeiten. Die persönliche Kundenbeziehung bleibe dabei unverzichtbar.

„Die Klarheit ist die Ausgangsbasis. Daraus folgen die Standards, die ich definieren will und erst dann entscheide ich: Mitarbeiter oder KI-Mitarbeiter oder Automation“, erklärte Ritter.

Jungmakler Award zeigt neue unternehmerische Ansätze

Matthias Guderjahn ist "AssCompact Jungmakler des Jahres 2026"

Nach dem Impulsvortrag folgte die Verleihung des AssCompact Jungmakler Awards 2026. AssCompact-Herausgeber Franz Waghubinger verwies auf die Bedeutung der Initiative für die Zukunft der Branche:

"In der Versicherungsbranche wird viel über die Altersstruktur der Maklerschaft und die zunehmende Marktkonsolidierung diskutiert. Mit dem Jungmakler Award wollen wir bewusst eine andere Perspektive aufzeigen: Die elf Finalistinnen und Finalisten stehen für eine neue Generation von Versicherungsmaklern, die mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen, innovativen Ideen und unternehmerischem Engagement die Zukunft der Branche mitgestalten. Besonders beim Casting wird deutlich, wie vielfältig die Ansätze und Entwicklungsperspektiven dieser jungen Unternehmerinnen und Unternehmer sind."

Beim Top-11-Casting am 16. September 2026 präsentierten die Finalistinnen und Finalisten in der Wirtschaftskammer Wien unterschiedliche Ansätze für die Führung und Weiterentwicklung ihrer Maklerunternehmen. Während einige auf persönliche Kundenbetreuung setzen, nutzen andere verstärkt digitale Lösungen, Social Media oder YouTube.

Die Entscheidung der Jury beruhte auf einem zweistufigen Bewertungsverfahren: Zunächst wurden die schriftlich eingereichten Geschäftskonzepte anonymisiert beurteilt. Diese Bewertung machte 40% des Gesamtergebnisses aus. Die übrigen 60% entfielen auf das persönliche Casting, bei dem die elf Finalistinnen und Finalisten ihre Konzepte vorstellten und Fragen der Jury beantworteten. Dabei achtete die Jury insbesondere auf das Geschäftskonzept, die betrieblichen Abläufe, die Innovationskraft und die Überzeugungsfähigkeit der Kandidatinnen und Kandidaten.

Jurypräsident Steffen Ritter erkannte trotz der unterschiedlichen Geschäftsmodelle eine wesentliche Gemeinsamkeit: "

"Der gemeinsame Nenner ist aus meiner Sicht der Wunsch, betriebliche Abläufe zu vereinfachen und zu automatisieren. Das war bei allen Finalistinnen und Finalisten erkennbar. Standardisierte Prozesse schaffen die Grundlage, um Mitarbeiter zu entlasten und das Unternehmen weiterzuentwickeln."

Matthias Guderjahn holt Platz eins

Mag. Matthias Guderjahn ist Jungmakler des Jahres 2026. Er setzte sich beim Casting vor der Fachjury durch und belegte Platz eins vor Anna Ludl, B.A., und Anna Schönenberger.

Für Mag. Matthias Guderjahn steht die Schadenprävention im Mittelpunkt seines Geschäftsmodells. Mit seinem KI-basierten Start-up will er Kunden dabei unterstützen, Großschadensfälle zu verhindern. „Für mich beginnt die Versicherung vor dem Schadensfall“, betonte der Jungmakler des Jahres 2026. Die Auszeichnung sieht er auch als Chance, neue Kontakte zu knüpfen und die Bekanntheit seines Unternehmens zu steigern. Auf die Frage, welche Bedeutung der Award für ihn habe, verwies Guderjahn auf „das Netzwerk natürlich, das sich ergeben wird, die vielen Gespräche, die man noch führen kann“ sowie auf die zusätzliche Reichweite durch die Plattform AssCompact.

Die drei Erstplatzierten dürfen sich auch über ein Preisgeld freuen: 2.000 Euro gehen an Matthias Guderjahn, 1.000 Euro an Anna Ludl und 500 Euro an Anna Schönenberger.

„Der Jungmakler Award soll zeigen, dass sich unsere Branche verändert – aber auch, dass sie Zukunft hat. Wenn man gesehen hat, mit welchen Ideen, welcher Professionalität und welchem unternehmerischen Anspruch unsere Kandidatinnen und Kandidaten an ihre Arbeit herangehen, dann dürfen wir gespannt sein, was diese Generation in den kommenden Jahren bewegen wird“, so Waghubinger abschließend.

Foto oben v.l.n.r.: Steffen Ritter, Anna Schönenberger, Matthias Guderjahn, Anna Ludl und Franz Waghubinger

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