UNIQA hat 2025 Prämien und Ergebnis gesteigert sowie die Solvenzquote auf 275% erhöht. Gleichzeitig wurden Fortschritte bei zentralen Nachhaltigkeitskennzahlen erzielt.
Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 22.04.2026
UNIQA steigerte die verrechneten Prämien im Jahr 2025 um 8,2% auf 8,4 Mrd. Euro. Zuwächse gab es in allen Sparten, insbesondere in der Schaden- und Unfallversicherung mit +10,0%, in der Krankenversicherung mit +6,3% und in der Lebensversicherung mit +5,1%.
Das Ergebnis vor Steuern lag bei 516,4 Mio. Euro und damit um 16,9% über dem Vorjahr.
Kurt Svoboda, CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG:
"2025 war für UNIQA ein Jahr, in dem wir unsere Strategie nicht nur umgesetzt, sondern klar übertroffen haben. Wir sind ‚Ahead of Plan‘ und das bedeutet für uns: stärker zu wachsen, profitabler zu werden und unsere Kapitalbasis genau dann auszubauen, wenn geopolitische Unsicherheiten zunehmen. Unsere außergewöhnlich starke Performance zeigt eindrucksvoll, dass UNIQA auch in einem herausfordernden Umfeld ein äußerst verlässlicher Stabilitätsanker bleibt."
Solvenzquote und Kapitalausstattung
Die Solvency-II-Quote erhöhte sich auf 275% nach 264% im Jahr 2024. Die Eigenmittel beliefen sich auf 7.212 Mio. Euro (2024: 6.211 Mio. Euro), dem stand ein Eigenmittelerfordernis von 2.626 Mio. Euro (2024: 2.350 Mio. Euro) gegenüber. Der Anteil des Tier-1-Kapitals lag bei 90%.
Nachhaltigkeit und ESG-Kennzahlen
UNIQA verfolgt im Rahmen ihres Transition-Plans das Ziel von Netto-Null-Emissionen in Österreich bis 2040 und konzernweit bis 2050.
René Knapp, Vorstand der UNIQA Insurance Group AG:
"Nachhaltigkeit ist für UNIQA kein Nebenaspekt, sondern ein zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells. Mit unserem Transition-Plan haben wir als erste börsennotierte Versicherung Österreichs einen klaren, verbindlichen Pfad definiert: Netto-Null-Emissionen in Österreich bis 2040, konzernweit bis 2050. Der Ausstieg aus Kohle, Öl und Erdgas in der Veranlagung und im Firmengeschäft sowie deutliche Fortschritte in unabhängigen ESG-Ratings unterstreichen: Wir gehen unseren nachhaltigen Weg konsequent, überzeugt und mit messbarem Fortschritt. Dabei verbinden wir wirtschaftlichen Erfolg mit Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft."
Die CO₂-Intensität des Investmentportfolios (WACI) lag bei 42 t CO₂e pro Mio. Euro Umsatz, ein Rückgang um 57,5% gegenüber 2021.
Der ESG Risk Score von Sustainalytics verbesserte sich von 18,9 auf 17,1 Punkte. Im CDP-Klima-Rating erreichte UNIQA erstmals ein A-. Der S&P ESG Score stieg von 43 auf 49 Punkte.
Das Volumen nachhaltiger Investments lag bei 2,5 Mrd. Euro und damit über dem Zielwert von 2 Mrd. Euro.
Die Elektrifizierung des Fuhrparks in Österreich erreichte 74% nach 57,2% im Vorjahr. Der bereinigte Gender Pay Gap sank auf 2,4% nach 3,4% im Jahr 2024.
Foto oben v.l.n.r.: René Knapp, Vorstand der UNIQA Insurance Group AG, und Kurt Svoboda, CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG
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