In Österreich wurden in den ersten beiden Monaten 2026 insgesamt 44.217 Pkw neu zugelassen, ein Anstieg von 10,4% gegenüber dem Vorjahr. Besonders stark wuchs die Zahl der Benzin-Hybridfahrzeuge, während Diesel-Pkw weiter zurückgingen.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 23.03.2026
Der österreichische Pkw-Markt ist zu Jahresbeginn 2026 gewachsen. Laut Statistik Austria wurden im Jänner und Februar insgesamt 44.217 Pkw neu zugelassen, das sind um 4.150 Fahrzeuge bzw. 10,4% mehr als im Vergleichszeitraum 2025.
Auch der gesamte Kraftfahrzeugmarkt entwickelte sich positiv: Insgesamt wurden 54.957 Kfz neu zugelassen, ein Plus von 10,7% bzw. 5.300 Fahrzeugen.
Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria, erklärt:
"Der heimische Neuwagenmarkt hat auch im Februar im Vorjahresvergleich zugelegt. 21.288 neue Pkw wurden für den Verkehr zugelassen, das sind um 8,5% mehr als im Februar 2025. Damit gab es im Jänner und Februar in Summe 44.217 Pkw-Neuzulassungen, ein Plus von 10,4% im Vergleich zu den ersten beiden Monaten 2025. Der Anstieg geht vor allem auf Benzin-Hybride zurück. Hier gab es ein Zulassungsplus von 37,1%."
Alternative Antriebe gewinnen weiter an Bedeutung
Ein Großteil der neu zugelassenen Pkw verfügt inzwischen über alternative Antriebe. In den ersten beiden Monaten 2026 lag deren Anteil bei 61,5% bzw. 27.191 Fahrzeugen, ein Anstieg von 22,1%.
Besonders deutlich wuchs die Zahl der Benzin-Hybridfahrzeuge. Mit 16.178 Neuzulassungen ergibt sich ein Plus von 37,1% bzw. 4.375 Fahrzeugen. Auch rein elektrisch betriebene Pkw legten zu und erreichten 9.141 Neuzulassungen, ein Plus von 13,5%.
Rückläufig entwickelte sich hingegen die Zahl der Diesel-Hybridfahrzeuge, die um 22,2% auf 1.872 Neuzulassungen sank.
Rückgang bei Diesel-Pkw
Pkw mit konventionellen Antrieben erreichten insgesamt 17.026 Neuzulassungen und damit einen Anteil von 38,5%. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von 4,4%.
Während die Zahl der neu zugelassenen Benzin-Pkw mit 12.248 Fahrzeugen nahezu unverändert blieb (+0,1%), ging die Zahl der Diesel-Pkw deutlich zurück. Hier wurden 4.778 Fahrzeuge neu zugelassen, ein Minus von 14,1%.
Beliebte Marken und Entwicklungen
Die meistzugelassenen Pkw-Marken waren VW mit einem Anteil von 16,7%, gefolgt von Skoda mit 11,3%, Audi mit 7,5%, BMW mit 5,8% und Seat mit 5,3%.
Deutliche Zuwächse verzeichneten unter anderem Peugeot mit +54,8%, VW mit +25,9% und Skoda mit +11,2%. Auch Mercedes (+8,9%), Seat (+6,6%), Toyota (+3,8%), Audi (+2,9%), Cupra (+2,4%) und Dacia (+1,9%) legten zu. Rückgänge gab es hingegen bei BMW mit −16,4%.
Entwicklung bei Nutzfahrzeugen und Zweirädern
Auch bei leichten Nutzfahrzeugen zeigt sich ein Wachstum: Die Neuzulassungen von Lkw der Klasse N1 stiegen um 20,4% auf 5.609 Fahrzeuge. Land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen legten um 9,5% auf 953 zu.
Rückgänge gab es bei Lkw der Klasse N2 (49; −38,0%), Sattelzugfahrzeugen (565; −9,6%) und Lkw der Klasse N3 (394; −8,2%).
Bei den Zweirädern wurden 1.479 Motorräder neu zugelassen, ein Plus von 21,3%. Auch Motorfahrräder legten mit 611 Neuzulassungen um 8,7% zu.
Februar zeigt ähnlichen Trend
Im Februar 2026 wurden 21.288 Pkw neu zugelassen, das entspricht einem Anstieg von 8,5% gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders deutlich wuchs die Zahl der Benzin-Hybridfahrzeuge mit 7.903 Neuzulassungen (+28,7%). Auch Elektro-Pkw legten mit 4.439 Fahrzeugen um 4,9% zu.
Die Zahl der Diesel-Pkw blieb mit 2.503 Fahrzeugen nahezu stabil (+0,6%), während Benzin-Pkw auf 5.530 zurückgingen (−3,6%). Diesel-Hybridfahrzeuge verzeichneten mit 913 Neuzulassungen ein Minus von 10,6%.
Insgesamt wurden im Februar 27.721 Kraftfahrzeuge neu zugelassen, ein Plus von 11,6%.
zurück zur Übersicht
Beitrag speichern
sharing is caring
Das könnte Sie auch interessieren












