In der pädiatrischen Palliativversorgung bestehen in Österreich trotz Ausbau weiterhin Lücken. Laut Allianz Österreich leisten ehrenamtliche Initiativen einen wesentlichen Beitrag zur Betreuung – unterstützt werden sie unter anderem durch Spenden wie zuletzt mehr als 70.000 Euro für den Lichtblickhof.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 20.03.2026
In Österreich engagiert sich laut einer Umfrage der Allianz Österreich knapp die Hälfte der Bevölkerung ehrenamtlich. Für rund drei Viertel der Engagierten steht der Wunsch zu helfen im Vordergrund.
Gerade im Hospiz- und Palliativbereich kommt diesem Engagement besondere Bedeutung zu. Ehrenamtliche Begleiter ergänzen die medizinische Versorgung durch persönliche Zuwendung und psychosoziale Unterstützung und tragen damit wesentlich zur Betreuung betroffener Familien bei.
Versorgungslücken trotz Ausbau
Seit 2013 wurde die pädiatrische Palliativversorgung in Österreich ausgebaut. Derzeit stehen 39 spezialisierte Einrichtungen zur Verfügung, darunter mobile Kinder-Palliativteams sowie Kinder-Hospizteams mit ehrenamtlicher Begleitung.
Dennoch ist die Versorgung nicht flächendeckend. Vor allem stationäre Plätze fehlen, und die umfassende Betreuung von Familien bleibt eine Herausforderung.
Unterstützung durch Spenden
Ehrenamtliche Initiativen übernehmen in diesem Bereich eine wichtige Rolle. Die Allianz Österreich unterstützt den Lichtblickhof seit vielen Jahren. Zuletzt wurden mehr als 70.000 Euro aus einem Charity-Punschstand für die Einrichtung bereitgestellt.
Der Lichtblickhof zählt zu jenen Angeboten, die neben der medizinischen Betreuung auch Raum für Entlastung und Unterstützung für betroffene Familien schaffen.
Daniel Matić, CEO Allianz Österreich:
"Ehrenamtliche Organisationen leisten einen unverzichtbaren Beitrag für unser Gesundheitssystem – gerade bei der Begleitung schwerkranker Kinder."
Foto oben: Daniel Matić, CEO Allianz Österreich
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