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FMA: Versicherer steigern Prämienvolumen um 3,7%

(Bild: ©Jürgen Fälchle - stock.adobe.com)

FMA: Versicherer steigern Prämienvolumen um 3,7%

02. Oktober 2026

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2 Min. Lesezeit

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Finanzen

Die österreichischen Versicherungsunternehmen haben im zweiten Quartal 2026 ein Prämienvolumen von 6,17 Mrd. Euro erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 3,7% gegenüber dem Vorjahresquartal. Besonders deutlich legte die Krankenversicherung zu. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ging hingegen um 5,7% auf 1,29 Mrd. Euro zurück.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 02.10.2026

Die heute veröffentlichte Statistik der Finanzmarktaufsicht (FMA) zeigt für das zweite Quartal steigende Prämieneinnahmen bei gleichzeitig höheren Schadensaufwendungen. Stabile Kapitalerträge konnten diese Entwicklung teilweise ausgleichen.

Krankenversicherung mit stärkstem Prämienwachstum

Überdurchschnittlich entwickelte sich das Prämieneinkommen in der Krankenversicherung mit einem Plus von 8,3%. In der Lebensversicherung setzte sich der Trend zu fonds- und indexgebundenen Produkten fort.

Beim Ergebnis zeigte sich ein anderes Bild: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag mit 1,29 Mrd. Euro um 5,7% unter dem Wert des Vorjahresquartals. Ein höheres Ergebnis in der Lebensversicherung konnte Rückgänge in der Krankenversicherung sowie in der Schaden- und Unfallversicherung weitgehend ausgleichen.

Solvabilitätsgrad steigt auf 266%

Der mediane Solvabilitätsgrad der österreichischen Versicherungsunternehmen erhöhte sich im Jahresvergleich auf 266%. Damit weist die Branche weiterhin eine hohe Kapitalausstattung auf.

Die Auswirkungen der ungewöhnlich starken sommerlichen Dürre in Mitteleuropa sind in den Zahlen des zweiten Quartals noch nicht enthalten. Entsprechende Schäden werden sich laut FMA erst ab dem dritten Quartal in den Daten niederschlagen.

32,8 Mrd. Euro in klimarelevanten Vermögenswerten

Die FMA überwacht die Exponierung österreichischer Versicherungsunternehmen gegenüber klimabezogenen Risiken seit 2019. Rund ein Viertel der direkt oder über Fondsinvestments gehaltenen Vermögenswerte wird als klimarelevant eingestuft. Insgesamt entspricht das rund 32,8 Mrd. Euro.

Den größten Anteil an diesen klimarelevanten Vermögenswerten hat der Immobiliensektor mit rund 14,6%. Auf energieintensive Betriebe entfallen 4,8%.

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