Digitalisierung ist nur dann ein Fortschritt, wenn sie Arbeit spart. Entscheidend ist nicht, wie viele Programme im Maklerbüro eingesetzt werden, sondern wie gut sie zusammenspielen. Genau daran arbeitet die Bervorma mit vernetzten Prozessen, Daten und Automatisierung.
Die Digitalisierung ist im Vermittleralltag längst angekommen. Kundenverwaltung, OMDS Daten, Vergleichsrechner, digitale Unterschrift, Dokumentenablage, Statistik und die Portale der Versicherungsunternehmen sind heute selbstverständlicher Teil unserer täglichen Arbeit.
Doch Digitalisierung ist nicht automatisch ein Fortschritt. Wenn Daten mehrfach eingegeben werden müssen, Dokumente an verschiedenen Stellen liegen und Informationen ständig zwischen mehreren Systemen gesucht werden, entsteht nicht weniger, sondern mehr Arbeit.
Genau hier liegt aus unserer Sicht eine der wichtigsten Aufgaben der kommenden Jahre: Digitale Lösungen müssen miteinander verbunden werden und den Arbeitsprozess unterstützen.
Für uns innerhalb der Bervorma ist daher entscheidend, dass Digitalisierung im Vermittlerbüro konkrete Vorteile bringt:
- Kundendaten werden zentral erfasst und stehen für die weiteren Arbeitsschritte zur Verfügung.
- OMDS Daten werden monatlich automatisiert mit der Kundenverwaltung abgeglichen und aktualisiert.
- Angebote, Anträge und Polizzen werden nach erfolgter Dunkelverarbeitung über die Schnittstelle in das Verwaltungsprogramm zurückgespielt.
- Die Risikoanalyse ist direkt in den Beratungsprozess eingebunden und kann Daten für die weitere Angebotserstellung nutzen.
- Unser Vergleichsrechner greift auf bereits vorhandene Daten zu und vermeidet damit Mehrfacheingaben.
- Dokumente, Notizen und Vertragsinformationen werden zentral im OnlineOrdner zusammengeführt.
- Die digitale Unterschrift ist direkt in den jeweiligen Arbeitsprozess integriert.
- Statistiken werden aus vorhandenen Bestandsdaten erstellt und liefern aktuelle Auswertungen, ohne zusätzliche manuelle Erfassung.
Gerade bei den vorhandenen Daten liegt enormes Potenzial. Versicherungsvermittelnde Personen verfügen über eine große Menge an Informationen zu Kunden, Verträgen und Beständen. Der tatsächliche Mehrwert entsteht aber erst dann, wenn diese Daten auch genutzt werden können.
Eine gute Statistik kann beispielsweise zeigen, wie sich einzelne Sparten entwickeln, wo sich Bestände verändern oder wo zusätzliches Beratungspotenzial vorhanden ist. Dafür dürfen Daten aber nicht in verschiedenen Systemen voneinander getrennt bleiben.
Deshalb gewinnen Schnittstellen immer stärker an Bedeutung. Das beste Programm hilft nur wenig, wenn Informationen anschließend wieder manuell in das nächste System übertragen werden müssen.
Unser Ziel innerhalb der Bervorma ist daher klar: Systeme besser miteinander verbinden, vorhandene Daten besser nutzen und unnötige Arbeitsschritte reduzieren.
Dabei geht es keineswegs darum, persönliche Beratung durch Technik zu ersetzen. Das Gegenteil ist der Fall. Je weniger Zeit für administrative Routinearbeiten benötigt wird, desto mehr Zeit bleibt für das, was gute Versicherungsvermittlung ausmacht: zuhören, Risiken erkennen, Lösungen erklären und Kunden langfristig begleiten.
Am Ende muss sich deshalb jede digitale Lösung an einer einfachen Frage messen lassen:
Spart sie uns im täglichen Arbeiten tatsächlich Zeit?
Wenn die Antwort Ja lautet, schafft Digitalisierung echten Mehrwert. Wenn nicht, haben wir zwar mehr Technik, aber noch keinen besseren Prozess.
Foto oben: Daniel Sebastian Uschounig, Geschäftsführer der Bervorma GmbH
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