Der Österreichische Versicherungstreuhänderverband (ÖVT) hat bei seiner Generalversammlung am ÖFB-Campus in Wien die Weichen für die weitere Verbandsentwicklung gestellt. Im Mittelpunkt standen die Umsetzung der bereits angekündigten Strategie „ÖVT 3.0“ sowie die Neuwahl des Vorstands.
Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 11.06.2026
Präsidentin Anna-Maria Taudes eröffnete die Generalversammlung mit Verweis auf die „Aufbruchsstimmung“ im Verband und sprach von der „größten Erfolgswelle des ÖVT“. Mehrere Projekte und Reformvorhaben sollen den Verband organisatorisch und inhaltlich weiterentwickeln.
Im Rahmen der Vorstandswahl wurde Anna-Maria Taudes als Präsidentin bestätigt. Als Vizepräsidenten fungieren künftig Hannes Unger und Thomas Schmaranzer. Dem Vorstand gehören darüber hinaus Melanie Nemetz als Schriftführerin sowie Stefan Ludwig Groß an.
Zu Rechnungsprüfern wurden Edvin Resic und Christoph Hochleitner gewählt.
Neben den personellen Entscheidungen standen mehrere Reformvorhaben auf der Tagesordnung. Dazu zählen unter anderem eine neue Berufsordnung, die Einrichtung eines ÖVT-Senats sowie Änderungen der Statuten. Die entsprechenden Maßnahmen sind Teil der Weiterentwicklung des Verbandes im Rahmen von „ÖVT 3.0“.
Für zusätzliche Dynamik sorgte die hohe Beteiligung der Mitglieder. Insgesamt wurden sieben Anträge zur Generalversammlung eingebracht – laut Taudes ein Novum in ihrer bisherigen Amtszeit.
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