Die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge (PZV) bleibt auf Schrumpfkurs. Wie aus dem aktuellen Bericht der Finanzmarktaufsicht (FMA) hervorgeht, gingen die Vertragsbestände auch 2025 erneut zurück. Positiv entwickelte sich hingegen das verwaltete Vermögen, das von der guten Performance an den Kapitalmärkten profitierte.
Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 28.07.2026
Nur noch vier Versicherungsunternehmen boten im vergangenen Jahr neue PZV-Verträge an. Zum Jahresende verwalteten sie rund 729.000 Verträge – ein Rückgang um 6,7% gegenüber 2024. Auch das Neugeschäft schwächte sich weiter ab: Mit 7.223 Neuabschlüssen wurden um 10,6% weniger Verträge abgeschlossen als im Vorjahr. Da die Zahl der Neuverträge die auslaufenden oder gekündigten Verträge weiterhin nicht kompensiert, rechnet die FMA auch künftig mit sinkenden Bestandszahlen.
Ungeachtet des rückläufigen Geschäfts stieg das verwaltete Vermögen um 6,8% auf 9,27 Mrd. Euro. Ausschlaggebend dafür war die positive Entwicklung an den Kapitalmärkten. Die volumengewichtete Gesamtperformance der Versicherungsunternehmen erreichte 2025 vor Kosten 13%.
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