Die digitale Risikoprüfungsplattform vers.diagnose ist seit Ende Juni auch in Österreich verfügbar. Das Angebot richtet sich an Versicherungsmakler, Versicherungsberater und Finanzvertriebe, die sich kostenlos registrieren und die Plattform für Risikovoranfragen sowie finale Votierungen nutzen können.
Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 27.07.2026
Zum Marktstart deckt die Plattform die Sparten Berufsunfähigkeitsversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung und Ablebensversicherung ab. Nach Angaben des Unternehmens sind zunächst fünf Lebensversicherer beziehungsweise Marken angebunden: Continentale und EUROPA, die ihre Produkte über die Continentale Assekuranz Service GmbH in Österreich vertreiben, sowie Hannoversche, Dialog und InterRisk.
Die Plattform soll die Risikoprüfung im Beratungsprozess digital unterstützen. Vermittler können gesundheitliche Risiken bereits während des Beratungsgesprächs prüfen lassen und erhalten eine Risikoeinschätzung direkt am Point of Sale. Ziel ist es, den bislang häufig manuellen Prozess von Voranfragen per E-Mail oder Telefon zu vereinfachen und zu beschleunigen.
vers.diagnose ist ein Gemeinschaftsprojekt der fb research GmbH und der Munich Re mit Sitz in Hannover. In Deutschland ist die Plattform seit mehr als zehn Jahren im Einsatz und wird nach Unternehmensangaben jährlich für mehr als 300.000 Risikoprüfungen genutzt. Mit dem Start in Österreich expandiert das Unternehmen erstmals in einen weiteren Markt.
Nach Angaben von vers.diagnose sollen künftig weitere österreichische Versicherungsunternehmen an die Plattform angebunden werden. Dadurch soll das Angebot in den kommenden Monaten schrittweise ausgebaut werden.
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