zurück zur Übersicht

Beitrag speichern

FMA-Bericht: Finanzmarkt-Volatilität prägt 2. Quartal bei Pensions- und Vorsorgekassen

(Bild: ©HJBC - stock.adobe.com)

FMA-Bericht: Finanzmarkt-Volatilität prägt 2. Quartal bei Pensions- und Vorsorgekassen

29. August 2025

|

1 Min. Lesezeit

|

Recht & Wissen

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat ihre aktuellen Quartalsberichte veröffentlicht – mit einer gemischten Entwicklung bei Pensions- und Vorsorgekassen.

Andreas Richter

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 29.08.2025

Pensionskassen

Das verwaltete Vermögen blieb mit €28,6 Mrd. stabil. Kurskorrekturen an den Aktienmärkten sorgten allerdings für eine leicht negative Performance von -0,12%. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten stieg um 0,6% auf 1,12 Mio., davon erhalten bereits 155.327 Personen (14%) eine Pension. In der Veranlagung dominieren weiterhin Aktien (41%) und Anleihen (31%), ergänzt durch Immobilien (6%), Bankguthaben (7%), Kredite (2,7%) und sonstige Assets (12%).

Vorsorgekassen (Abfertigung neu)

Hier setzte sich der Wachstumstrend fort: Das verwaltete Vermögen stieg um 2,5% auf einen neuen Höchststand von €22,0 Mrd. Dank defensiverer Anlagepolitik – mit 65% Anleihen und nur 16% Aktien – konnten die BVK im 2. Quartal eine positive Performance von 0,7% erzielen. Die Zahl der Anwartschaften blieb bei 11,3 Mio. weitgehend unverändert.

Erste Kostenanalyse der FMA

Erstmals legte die FMA auch eine Bestandsaufnahme zur Kostensituation vor.

Pensionskassen: direkte Kosten 0,2%–0,9% des Vermögens (Ø 0,4% bzw. €103,3 Mio.), Aufwendungen.

Vorsorgekassen: direkte Kosten 0,6%–0,9% (Ø 0,8% bzw. €175,5 Mio.), Aufwendungen Ø 0,5%.

Die Analyse zeigt: Die Bandbreite bei Pensionskassen ist deutlich größer, während Vorsorgekassen ein homogeneres Kostenbild aufweisen.

zurück zur Übersicht

Beitrag speichern

sharing is caring

Das könnte Sie auch interessieren


Ihnen gefällt dieser Beitrag?

Dann hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

(Klicken um Kommentar zu verfassen)