Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat ihre aktuellen Quartalsberichte veröffentlicht – mit einer gemischten Entwicklung bei Pensions- und Vorsorgekassen.

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 29.08.2025
Pensionskassen
Das verwaltete Vermögen blieb mit €28,6 Mrd. stabil. Kurskorrekturen an den Aktienmärkten sorgten allerdings für eine leicht negative Performance von -0,12%. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten stieg um 0,6% auf 1,12 Mio., davon erhalten bereits 155.327 Personen (14%) eine Pension. In der Veranlagung dominieren weiterhin Aktien (41%) und Anleihen (31%), ergänzt durch Immobilien (6%), Bankguthaben (7%), Kredite (2,7%) und sonstige Assets (12%).
Vorsorgekassen (Abfertigung neu)
Hier setzte sich der Wachstumstrend fort: Das verwaltete Vermögen stieg um 2,5% auf einen neuen Höchststand von €22,0 Mrd. Dank defensiverer Anlagepolitik – mit 65% Anleihen und nur 16% Aktien – konnten die BVK im 2. Quartal eine positive Performance von 0,7% erzielen. Die Zahl der Anwartschaften blieb bei 11,3 Mio. weitgehend unverändert.
Erste Kostenanalyse der FMA
Erstmals legte die FMA auch eine Bestandsaufnahme zur Kostensituation vor.
Pensionskassen: direkte Kosten 0,2%–0,9% des Vermögens (Ø 0,4% bzw. €103,3 Mio.), Aufwendungen.
Vorsorgekassen: direkte Kosten 0,6%–0,9% (Ø 0,8% bzw. €175,5 Mio.), Aufwendungen Ø 0,5%.
Die Analyse zeigt: Die Bandbreite bei Pensionskassen ist deutlich größer, während Vorsorgekassen ein homogeneres Kostenbild aufweisen.
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