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VVO: Versicherungswirtschaft 2025 mit 4,5% Prämienplus

(Bild: © Generali)

VVO: Versicherungswirtschaft 2025 mit 4,5% Prämienplus

26. Februar 2026

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2 Min. Lesezeit

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Studien

Die österreichische Versicherungswirtschaft verzeichnete laut dem österreichischen Versicherungsverband VVO im Geschäftsjahr 2025 steigende Prämieneinnahmen in allen drei zentralen Sparten: Schaden- und Unfallversicherung, Krankenversicherung und Lebensversicherung. Insgesamt erhöhten sich die Prämieneinnahmen um 4,5% auf rund 22,4 Mrd. Euro.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 26.02.2026

In der Schaden- und Unfallversicherung einschließlich der Kfz-Haftpflichtversicherung stieg das Prämienvolumen um 4,9% auf 13,7 Mrd. Euro. Die erbrachten Leistungen beliefen sich auf rund 8,8 Mrd. Euro. Gegenüber dem von Hochwasserschäden geprägten Jahr 2024 entspricht dies einem Rückgang von 2,8%, die Auszahlungen bleiben jedoch auf hohem Niveau.

Christian Eltner, Generalsekretär des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, erklärt:

"Mit einem Geschäftsmodell, das auf Generationen ausgerichtet ist, begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden ein Leben lang. Mit täglichen Leistungsauszahlungen von knapp 50 Mio. Euro stellen wir unter Beweis, ein krisenfester Wirtschaftsfaktor und ein starker Partner zu sein."

Krankenversicherung legt um 8,4% zu

Die private Krankenversicherung steigerte ihre Prämieneinnahmen im Jahr 2025 um 8,4% auf 3,4 Mrd. Euro. Die Leistungen erreichten 2,8 Mrd. Euro und lagen damit um 6,7% über dem Vorjahreswert.

Lebensversicherung: Einmalerläge steigen deutlich

In der Lebensversicherung erhöhte sich das Prämienvolumen um 0,9% auf rund 5,2 Mrd. Euro. Die laufenden Prämien gingen dabei um 1,9% auf 4,5 Mrd. Euro zurück. Die Einmalerläge stiegen hingegen deutlich um 20,3% auf 0,8 Mrd. Euro.

An die Kunden der Lebensversicherung wurden im Jahr 2025 rund 6,3 Mrd. Euro ausbezahlt. Das entspricht einem Rückgang von 6,2%. Nicht berücksichtigt sind dabei Zuführungen zu Rückstellungen für künftige Leistungen oder Gewinnbeteiligungen.

Mit Blick auf die demografische Entwicklung verweist Gregor Pilgram, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, auf Reformbedarf in der Altersvorsorge:

"Jetzt geht es darum, die Bedeutung der privaten Vorsorge noch deutlicher ins Bewusstsein zu rücken. Österreich braucht eine Reform: Die betriebliche und private Altersvorsorge müssen dringend aufgewertet werden, damit die erste Säule nachhaltig entlastet wird und das gesamte System langfristig finanzierbar bleibt."

Foto oben: Gregor Pilgram, Präsident des österreichischen Versicherungsverbandes VVO

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