Der Versicherungsverband VVO baut seine Bildungsangebote für Schulen weiter aus. Mit neuen Unterrichtsmaterialien, einem Brettspiel und praxisnahen Fallstudien sollen Jugendliche lernen, Risiken besser einzuschätzen und die Grundlagen von Versicherungen zu verstehen. Die Materialien entstehen in Zusammenarbeit mit Lehrkräften.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 08.10.2026
Der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) engagiert sich seit mehreren Jahren in der Finanzbildung. Im Mittelpunkt stehen Unterrichtsmaterialien für unterschiedliche Schulstufen und Altersgruppen, die gemeinsam mit praktizierenden Lehrkräften entwickelt werden.
Neu hinzugekommen ist eine Präsentation, die das Versicherungsprinzip, die Einschätzung von Risiken und deren Bedeutung für den Alltag behandelt. Quizfragen und praktische Beispiele sollen die Vermittlung im Unterricht unterstützen.
Mag. Gregor Pilgram, Präsident des VVO:
"Versicherung beginnt nicht erst im Schadensfall. Wer Zusammenhänge versteht, kann bessere Entscheidungen treffen und vorausschauend handeln. Als Versicherungswirtschaft beschäftigen wir uns täglich mit Risiken und deren Folgen. Dieses Wissen verständlich weiterzugeben und jungen Menschen Orientierung für ihre finanziellen Entscheidungen zu geben, ist Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung."
Zum bestehenden Angebot gehört das Brettspiel „LESS RISK – MORE FUN“, das speziell für den Schulunterricht entwickelt wurde. Jugendliche sollen dabei spielerisch lernen, Risiken zu erkennen und einzuschätzen. Ergänzt wird das Angebot durch eine Sammlung von Fallstudien, anhand derer sich unterschiedliche Risikosituationen behandeln lassen.
Bei der Entwicklung der Materialien arbeitet der VVO mit Lehrkräften zusammen. Dazu zählt MMag. Gerald Fröhlich, Lehrer an der Wirtschafts- und Tourismusschule Bergheidengasse, der an der Erstellung von Unterrichtsmaterialien beteiligt ist.
Kooperationen mit Bildungseinrichtungen
Neben eigenen Unterrichtsangeboten arbeitet der VVO mit mehreren Bildungspartnern zusammen. Dazu gehören das COCO lab im Wirtschaftsmuseum Wien, das Kompetenzzentrum für Finanzbildung der Wirtschaftsuniversität Wien, die Stiftung für Wirtschaftsbildung sowie IFTE #Entrepreneurship4Youth.
Ziel der Kooperationen ist es, Versicherungswissen mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und didaktischen Ansätzen für den Schulunterricht zu verbinden.
Foto oben: Mag. Gregor Pilgram, Präsident des VVO
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