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Merkur: Langfristige Veranlagung braucht riskantere Sparformen / Partnernews
05. Mai 2021

Merkur: Langfristige Veranlagung braucht riskantere Sparformen / Partnernews

Ingo Hofmann, CEO der Merkur Versicherung spricht im Interview über das Comeback der fondsgebundenen Produkten Nullzinspolitik und wie diese die finanzielle Vorsorge beinträchtigt und informiert, wie die Merkur auf das Thema „Nachhaltigkeit“ reagiert.


Die Merkur Versicherung hat letzten Herbst eine fondsgebundene Variante mit Nachhaltigkeitsfokus auf den Markt gebracht. Das Comeback der fondsgebundenen Produkte, die nach der Finanzkrise lange gemieden wurden?

Fondsgebunde Produkte sind nie vom Markt verschwunden, sie waren nie weg, haben nur ein schlechteres Image genossen, als ihnen zusteht. Wir leben seit Jahren in einem Nullzinsszenario. Der Rechnungszins ist immer weiter runtergegangen und reicht im Prinzip nicht einmal mehr aus, um die Kosten eines Produkts zu decken. Wir müssen akzeptieren, dass sich der Markt verändert hat.

Fondsgebunde Produkte hatten in der Vergangenheit das Problem einer zu hohen Kostenbelastung mit übermäßigen Versprechungen, die aufgrund der Krisen der letzten 15 Jahre nicht gehalten werden konnten.

Wie beeinträchtigt die Nullzinspolitik die finanzielle Vorsorge?

Vorsorgen und Vermögensaufbau sind im aktuellen Umfeld mit klassischen Sparformen à la Sparbuch und Bausparer, aber auch mit einer klassischen Lebensversicherung nicht mehr möglich, da es mit diesen Sparformen vor allem durch die Inflation zu einer Geldentwertung kommt. Vor allem für langfristig veranlagtes Kapital ist es bei dieser Zinssituation sinnvoll, auch riskantere Sparformen beizumischen.

Wie hat sich das Verhältnis von Unternehmen zum Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren verändert? Wie reagiert die Merkur darauf?

Nachhaltigkeit war für die meisten Unternehmen lange nicht das Wichtigste und für viele kein Thema. Das hat sich innerhalb von kurzer Zeit dramatisch verändert. Heute erkennen auch Weltkonzerne, dass Ökologie und Ökonomie sich nicht ausschließen müssen, sondern – ganz im Gegenteil – sich gegenseitig bedingen. Wobei man auch hier differenzieren muss, Stichwort: Greenwashing.

In der Merkur haben wir bereits 2017 den ersten nach Österreichischem Umweltzeichen zertifizierten Fonds ins Portfolio aufgenommen. Damit zeigen wir nicht erst seit gestern soziale Verantwortung gegenüber aktuellen und kommenden Generationen.

Warum entwickelt sich Nachhaltigkeit zu einem so wichtigen Anlagekriterium?

Der gesellschaftliche Druck steigt auch beim Thema Veranlagung. Immer mehr Menschen ist es wichtig, auch bei diesem Thema auf den ökologischen Fußabdruck zu achten, sie möchten Verantwortung übernehmen. Mit den verschiedenen EU-Verordnungen zum Thema Nachhaltigkeit steigt der Druck zusätzlich. Das Thema wird mit einer Vielzahl von Impulsen zum Megatrend der nächsten Jahre und Jahrzehnte werden.

Welche konkreten Vorteile hat die Merkur GreenLife?

Ich spreche gerne vom Rundum-Sorglos-Paket: Geringe Kostenbelastung und hohe Flexibilität, verbunden mit dem Lebenszyklusmodell muss sich der Kunde wie bei einer klassischen Lebensversicherung um nichts kümmern. Er wird über seine Laufzeit durchs Produkt geführt, wenn es sinnvoll ist, wird intelligent umgeschichtet. Zu Beginn der Laufzeit wird sehr dynamisch veranlagt, gegen Ende der Laufzeit steht dann im Produkt die Sicherheit an erster Stelle.

Foto oben: Merkur CEO Ingo Hofmann





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