Die Entwicklung der österreichischen Pensions- und Betrieblichen Vorsorgekassen wurde im ersten Quartal 2026 von den Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten belastet. Das geht aus den aktuellen Quartalsstatistiken der Finanzmarktaufsicht (FMA) hervor.
Das Vermögen der Pensionskassen ging gegenüber dem Jahresende 2025 um 0,8% auf 30,1 Mrd. Euro zurück. Gleichzeitig stieg die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten leicht auf rund 1,145 Millionen Personen. Die Zahl der Leistungsbezieher erhöhte sich auf 161.389 und entsprach damit 14 % aller Berechtigten.
Vorsorgekassen erreichen Rekordstand
Das Vermögen der Betrieblichen Vorsorgekassen wuchs im ersten Quartal um 0,4% auf den Rekordwert von 23,8 Mrd. Euro. Nach Angaben der FMA wirken sich Schwankungen an den Aktienmärkten auf Vorsorgekassen aufgrund ihres höheren Anleiheanteils weniger stark aus als auf Pensionskassen. Die Zahl der Anwartschaften stieg leicht auf 11,49 Millionen.
Knapp ein Viertel der unselbständig Erwerbstätigen in Österreich hat Anspruch auf Leistungen aus einer Pensionskasse. Beiträge dazu werden freiwillig vom Arbeitgeber geleistet. In die Betrieblichen Vorsorgekassen zahlen hingegen alle Beschäftigten im Rahmen der „Abfertigung Neu“ ein. Der Arbeitgeber überweist dafür monatlich 1,53% des Bruttogehalts in eine Vorsorgekasse.
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