AssCompact - Facebook

Österreichische Pensionskassen: Vier Fünftel des Vermögens wieder aufgeholt
16. Dezember 2020

Österreichische Pensionskassen: Vier Fünftel des Vermögens wieder aufgeholt

Aus dem FMA-Bericht zum 3. Quartal der österreichischen Pensionskasse geht hervor, dass das verwaltete Vermögen 23,8 Mrd. Euro (+2,3%) beträgt und die Veranlagungsperformance im 3. Quartal ein Plus von 2,2% beträgt.


Das von den österreichischen Pensionskassen verwaltete Vermögen betrug zum Ende des 3. Quartals 2020 23,8 Mrd. Euro. Dies entspricht einem Anstieg von + 2,3% zum Vorquartal, liegt aber noch um 500 Mio. Euro unter dem Höchststand zum Jahresultimo 2019. Vier Fünftel des COVID-19-bedingten Rückgangs im Zuge der Kapitalmarktturbulenzen sind damit wieder aufgeholt. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten hat sich im Vergleich zum Vorquartal um rund + 0,4% auf 989.000 Personen erhöht. 11,8% (117.000) davon beziehen bereits eine Pensionsleistung. Die von der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) errechnete Veranlagungsperformance ergab für das 3. Quartal ein Plus von 2,2%, für die ersten neun Monate zusammen beträgt sie aber – 2,5%. Im Schnitt der vergangenen drei, fünf und zehn Jahre beträgt die Performance +1,7%, +3,1% bzw. +3,6%.

Das Vermögen der Pensionskassen wird zu 97,33% indirekt über Investmentfonds gehalten. Durchgerechnet in Veranlagungsklassen machen Schuldverschreibungen mit 40,73% den größten Anteil aus, gefolgt von Aktien mit 34,74% und Guthaben bei Kreditinstituten mit 6,38%. Der Rest entfällt auf Immobilien, Darlehen und Kredite sowie sonstige Vermögenswerte. Das Vermögen war nach Währungsabsicherungsgeschäften zu 27,48% in ausländischer Währung veranlagt.

Den gesamten Quartalsbericht finden Sie auf der FMA-Website

Bild: ©magele-picture – stock.adobe.com





AssCompact Abonement

Sie wollen das AssComapct Magazin und den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Dass sich Handwerksbetriebe zuerst am Gesetz und dann erst an Kundenwünschen orientieren sollten, dazu rät Schadenexperte Dr. Wolfgang Reisinger.