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Wertpapierbesitz in Österreich auf Höchststand

(Bild: ©drubig-photo - stock.adobe.com)

Wertpapierbesitz in Österreich auf Höchststand

02. November 2026

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2 Min. Lesezeit

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Finanzen

Österreich bleibt ein Land der Sparer, doch bei der Geldanlage gewinnen Wertpapiere zunehmend an Bedeutung. Laut Aktienbarometer 2026 besitzen bereits 31 % der Bevölkerung ab 16 Jahren Wertpapiere. Die WKÖ-Bundessparte Bank und Versicherung sieht darin auch einen Auftrag, das geplante Zukunftsdepot rasch umzusetzen und die Finanzbildung zu stärken.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 02.11.2026

Sparen hat in Österreich weiterhin einen hohen Stellenwert. Die Sparquote der privaten Haushalte liegt traditionell über dem Durchschnitt des Euroraums. Eva Landrichtinger, Geschäftsführerin der WKÖ-Bundessparte Bank und Versicherung, betont anlässlich des Weltspartages:

"Sparen hat in Österreich Tradition. Die Sparquote der privaten Haushalte liegt traditionell über dem Durchschnitt des Euroraums. Sparen ist Vorsorge und schafft Sicherheit: Gerade in volatilen Zeiten gewinnen diese beiden Motive an Gewicht."

Während das Sparbuch weiterhin die beliebteste Sparform ist, gewinnen Wertpapiere beim privaten Vermögensaufbau an Bedeutung. Laut Aktienbarometer 2026 besitzen 31 % der Österreicher ab 16 Jahren Wertpapiere – ein bisheriger Höchstwert. Daten der Oesterreichischen Nationalbank zeigen zudem, dass private Haushalte im Jahr 2025 rund 13,6 Mrd. Euro in Wertpapiere investiert haben.

Die WKÖ-Bundessparte begrüßt in diesem Zusammenhang die politische Einigung auf das Zukunftsdepot. Landrichtinger fordert eine rasche und praxisnahe Umsetzung des staatlich geförderten Anlageinstruments. Österreichs Banken seien dafür bereits vorbereitet.

Neben der Weiterentwicklung der Anlageangebote sieht die Bundessparte auch bei der Finanzbildung Handlungsbedarf. Persönliche Beratung soll Anleger dabei unterstützen, Chancen und Risiken verschiedener Veranlagungsformen besser einzuschätzen. Zugleich gewinnt eigenständiges Finanzwissen angesichts zunehmender digitaler Betrugsrisiken an Bedeutung.

Banken und Versicherungen übernehmen nach Ansicht der Bundessparte sowohl in der Beratung als auch bei der Vermittlung von Finanzwissen eine wichtige Rolle. Der Weltspartag soll diese Aufgaben stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.

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