Im Rahmen eines Pressegesprächs haben Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Insurance Group AG, und Kurt Svoboda, CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG, die Ergebnisse für 2025 vorgestellt. UNIQA steigerte die verrechneten Prämien um 8,2% und erhöhte das Konzernergebnis netto um 22,2%. Auch das Ergebnis vor Steuern legte deutlich zu, während sich die Schaden-Kosten-Quote weiter verbesserte.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 13.03.2026
Die UNIQA Insurance Group hat ihre verrechneten Prämien im Jahr 2025 um 8,2% auf 8.354,7 Mio. Euro erhöht (2024: 7.839,7 Mio. Euro). Das Wachstum kam aus allen Geschäftsbereichen. Besonders deutlich legte die Schaden- und Unfallversicherung mit einem Plus von 10% auf 5.044,7 Mio. Euro zu (2024: 4.587,0 Mio. Euro). Auch die Krankenversicherung entwickelte sich mit einem Prämienanstieg von 6,3% auf 1.609,5 Mio. Euro positiv (2024: 1.514,5 Mio. Euro). In der Lebensversicherung erhöhten sich die Prämien einschließlich der Sparanteile der fonds- und indexgebundenen Lebensversicherung um 5,1% auf 1.700,4 Mio. Euro (2024: 1.618,4 Mio. Euro).
In Österreich lag das Prämienwachstum bei 4,8%, im internationalen Geschäft bei 9,8%.
Der Versicherungsumsatz der UNIQA Group – die versicherungstechnischen Erträge nach IFRS 17 – stieg um 8,5% auf 7.115,5 Mio. Euro (2024: 6.557,2 Mio. Euro). In Österreich erhöhte sich der Versicherungsumsatz um 6,1% auf 3.947,6 Mio. Euro (2024: 3.720,0 Mio. Euro), in den internationalen Gesellschaften um 10,9% auf 3.054,0 Mio. Euro (2024: 2.755,0 Mio. Euro).
Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group:
"Unsere Stärke zeigt sich in unserer breiten Diversität: Alle Kundensegmente und Regionen haben 2025 zu unseren exzellenten Ergebnissen beigetragen. Unser Heimatmarkt Österreich bildet ein äußerst stabiles Fundament für UNIQA, unsere sehr gute Position in CEE bleibt weiterhin unser kräftiger Wachstumsmotor. Gleichzeitig entwickelt sich die Wirtschaft in Mittel- und Osteuropa auch künftig deutlich dynamischer als in der Eurozone – ein Umfeld, das uns erhebliches zusätzliches Potenzial eröffnet."
Ergebnis vor Steuern steigt auf über 500 Mio. Euro
Die versicherungstechnischen Aufwendungen erhöhten sich im Jahr 2025 um 6,4% auf 6.280,6 Mio. Euro (2024: 5.900,4 Mio. Euro). Gleichzeitig verbesserte sich das versicherungstechnische Ergebnis deutlich und lag mit 710,8 Mio. Euro über dem Vorjahreswert von 560,5 Mio. Euro.
Auch das Kapitalanlageergebnis legte zu und stieg auf 798,8 Mio. Euro (2024: 749,7 Mio. Euro). Das Finanzergebnis blieb mit 209,4 Mio. Euro weitgehend stabil (2024: 210,2 Mio. Euro).
Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich um 16,9% auf 516,4 Mio. Euro (2024: 441,9 Mio. Euro). Das Konzernergebnis netto – der den Aktionären zurechenbare Anteil des Periodenergebnisses – wuchs um 22,2% auf 424,8 Mio. Euro (2024: 347,6 Mio. Euro). Der Return on Equity stieg im Berichtsjahr auf 14,3% (2024: 12,4%).
Die Netto Combined Ratio verbesserte sich von 93,1% im Jahr 2024 auf 91,7%. Laut UNIQA wurde diese Entwicklung unter anderem durch ein geringeres Schadenaufkommen aus Naturkatastrophen begünstigt.
Die vertragliche Servicemarge der Kranken-, Lebens- und Sachversicherung – eine Bilanzposition nach IFRS 17, die erwartete zukünftige Gewinne aus Versicherungsverträgen abbildet – erhöhte sich zum 31. Dezember 2025 auf 5.879,3 Mio. Euro (31. Dezember 2024: 5.345,6 Mio. Euro). Die Servicemarge des Neugeschäfts in der Kranken- und Lebensversicherung lag 2025 bei 9,2% und erreichte einen Wert von 259 Mio. Euro.
Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II lag zum Jahresende 2025 bei rund 275% (2024: 264%).
Kurt Svoboda, CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG:
"Wir sehen, dass sich unsere konsequente Ausrichtung auf Profitabilität und Effizienz in den Ergebnissen klar widerspiegelt. Sowohl das versicherungstechnische Ergebnis als auch unsere Kapitalbasis haben sich weiter verbessert. Gleichzeitig profitieren wir von der breiten Aufstellung der Gruppe in Österreich und in Zentral- und Osteuropa, wodurch wir Wachstum und Stabilität miteinander verbinden können."
Dividendenvorschlag und Ausblick
Auf Basis der Geschäftsentwicklung soll die Dividende für das Geschäftsjahr 2025 steigen. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung am 9. Juni 2026 eine Erhöhung um 20% auf 0,72 Euro je Aktie vor (2024: 0,60 Euro).
„Wir halten unser Versprechen von einer jährlich steigenden Dividende pro Aktie und einer Ausschüttungsquote in der Bandbreite von 50% bis 60%. Der gute Geschäftsverlauf ermöglicht eine deutlich steigende Gewinnausschüttung, weswegen wir der Hauptversammlung am 9. Juni 2026 eine um 20% erhöhte Dividende von 0,72 Euro je Aktie (2024: 60 Cent) vorschlagen werden”, so Brandstetter.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet UNIQA ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 Mio. Euro und 570 Mio. Euro. Die Prognose steht unter dem Vorbehalt möglicher Belastungen durch Naturkatastrophen oder Entwicklungen an den Kapitalmärkten.
Foto oben v.l.n.r.: Andreas Brandstetter, CEO UNIQA Insurance Group, und Kurt Svoboda, CFO/CRO der UNIQA Insurance Group AG
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