OVB Ergebnis 2020: Erträge und operatives Ergebnis gestiegen

OVB Ergebnis 2020: Erträge und operatives Ergebnis gestiegen

01. April 2021

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4 Min. Lesezeit

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News-Finanzen

Das operative Ergebnis (EBIT) des OVB Konzerns ist um 5,7% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Erträge aus Vermittlungen stiegen um 4,9%. Auch im Jahr 2021 geht OVB davon aus, ihren Wachstumskurs weiter fortzusetzen und strebt dabei einen weiteren Ausbau der Zahl der Finanzvermittler und Kunden an.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 4/1/2021

Im stärksten Segment Mittel- und Osteuropa stiegen die Erträge aus Vermittlungen von 122,9 Mio. Euro deutlich um 6% auf 130,4 Mio. Euro. Besonders positiv verlief die Geschäftsentwicklung in Rumänien, Polen, Tschechien und der Slowakei. Im Segment Deutschland erreichten die Erträge aus Vermittlungen mit 61,3 Mio. Euro nahezu den Vorjahreswert von 61,6 Mio. Euro. Mit 78,9 Mio. Euro nach 73,3 Mio. Euro im Vorjahr konnten die Erträge aus Vermittlungen im Segment Süd- und Westeuropa ebenfalls deutlich um 7,6%gesteigert werden. Besonders kräftig wuchsen die Umsätze in der Schweiz, in Spanien, Österreich und Belgien.

Das EBIT des Segments Mittel- und Osteuropa erhöhte sich dynamisch von 11,1 Mio. Euro um 28% auf 14,2 Mio. Euro. Beachtliche Ergebniszuwächse waren vor allem in den Ländermärkten Tschechien, Rumänien, Polen und Slowakei zu verzeichnen. Das EBIT des Segments Süd- und Westeuropa verringerte sich, unter anderem durch einen erhöhten Aufwand für die Digitalisierung, von 4,8 Mio. Euro um 13,5% auf 4,2 Mio. Euro, während das operative Ergebnis im Segment Deutschland von 7,9 Mio. Euro um 2,6% auf 8,1 Mio. Euro zunahm. Das operative Ergebnis (EBIT) des OVB Konzerns belief sich damit auf 14,9 Mio. Euro, was 5,7% über dem Vorjahreswert von 14,1 Mio. Euro. CFO Frank Burow stellt heraus: „OVB steigerte im Jubiläumsjahr den Umsatz, das Ergebnis und den operativen Cashflow. Das ist ein betriebswirtschaftlich solides Fundament, um die in unserer Strategie festgelegten Ziele zu erreichen.“

OVB erzielte 2020 in ihrem 50. Jubiläumsjahr das beste Vertriebsergebnis der Unternehmensgeschichte

Die Erträge aus Vermittlungen stiegen um 4,9% auf 270,6 Mio. Euro. Die Zahl der von OVB in 15 europäischen Ländermärkten betreuten Kunden wuchs um 5,5% auf knapp 4 Millionen Kunden. Das OVB Vertriebsteam konnte auf 5.248 hauptberufliche Finanzvermittlerinnen und Finanzvermittler ausgebaut werden. „Trotz der belastenden Einflüsse der COVID-19-Pandemie haben wir unseren Wachstumskurs erfolgreich fortgesetzt und konnten bei allen wesentlichen Kennzahlen – teils deutlich – zulegen“, sagt OVB CEO Mario Freis.

Die Umsetzung der Strategie „OVB Evolution 2022“, eine beschleunigte Digitalisierung und das starke Engagement der Finanzvermittlerinnen und Finanzvermittler im besonders herausfordernden Jahr 2020 bilden die Grundlagen für den geschäftlichen Erfolg im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung im Jubiläumsjahr 2020 und dem weiteren positiven Ausblick für das Gesamtjahr 2021 haben Vorstand und Aufsichtsrat in ihrer Sitzung am 17. März 2021 beschlossen, der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2020 – zusätzlich zu der stabilen Dividende von 0,75 Euro pro Aktie – die Ausschüttung eines einmaligen Jubiläumsbonus von 0,25 Euro vorzuschlagen.

Ausblick für 2021

Auch im Jahr 2021 geht OVB davon aus, ihren Wachstumskurs weiter fortzusetzen und strebt dabei einen weiteren Ausbau der Zahl der Finanzvermittler und Kunden an. Für das Jahr 2021 rechnet OVB mit einem leichten Anstieg der Erträge aus Vermittlungen gegenüber 2020. Das operative Ergebnis sollte stabil auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2020 auslaufen. Dabei bestehen weiterhin Unsicherheiten durch die heute noch nicht absehbaren Folgen einer anhaltenden Ausbreitung der COVID-19-Pandemie.

Bild: ©Song_about_summer – stock.adobe.com

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