KOBAN geht eine Partnerschaft mit der familiengeführten RENOMIA GROUP ein und stellt damit die Weichen für die nächste Wachstumsphase. Die neue Eigentümerstruktur soll insbesondere die Expansion in Österreich, den Ausbau des internationalen Netzwerks sowie weiteres organisches und anorganisches Wachstum unterstützen. Bis 2033 strebt KOBAN ein betreutes Prämienvolumen von 500 Mio. Euro in Österreich an.
Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 07.09.2026
RENOMIA mit Sitz in Prag beschäftigt nach Unternehmensangaben rund 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 13 Ländern und vermittelt jährlich ein Prämienvolumen von rund 1,3 Mrd. Euro. Die Gruppe zählt damit zu den größeren Versicherungsmaklern in Zentral- und Osteuropa.
KOBAN und RENOMIA halten jeweils 50 Prozent
Im Zuge der neuen Partnerschaft haben sich RENOMIA und die Familie Koban zusammengeschlossen. Beide halten künftig jeweils 50% an der Dachgesellschaft der KOBAN. Diese wiederum besitzt 90% der Unternehmensgruppe. Die verbleibenden 10% werden weiterhin von SÜDVERS gehalten. KOBAN soll auch unter der neuen Eigentümerstruktur als eigenständiges Familienunternehmen mit starker Verankerung in Österreich geführt werden. Gleichzeitig erhält das Unternehmen Zugang zum internationalen Netzwerk und zu zusätzlichen Ressourcen der RENOMIA GROUP.
„Wir haben ganz bewusst nach einem weiteren Partner gesucht, der unsere Werte teilt und Verantwortung für kommende Generationen übernimmt. Mit der Familie Karle (SÜDVERS) und der Familie Nepala (RENOMIA) haben wir genau diese Partner gefunden. Gemeinsam schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Kunden künftig noch umfassender zu begleiten und gleichzeitig die Eigenständigkeit sowie die Kultur unseres Unternehmens zu bewahren“, sagt Dr. Klaus Koban, CEO und geschäftsführender Gesellschafter der KOBAN.
500 Mio. Euro Prämienvolumen bis 2033
Für die kommenden Jahre hat sich KOBAN ambitionierte Wachstumsziele gesetzt. Bis 2033 soll das betreute Prämienvolumen in Österreich auf 500 Mio. Euro steigen. Erreicht werden soll dieses Ziel durch organisches Wachstum, Akquisitionen und strategische Beteiligungen.
Die Eigentümer wollen dafür unter anderem die Finanzierung des anorganischen Wachstums sicherstellen und in Aus- und Weiterbildung, Dienstleistungen sowie neue Produkte investieren.
An der Führung des Unternehmens soll sich durch den Einstieg von RENOMIA nichts Grundsätzliches ändern. Klaus Koban, der das Unternehmen seit 2009 als CEO führt, soll mindestens weitere zehn Jahre an der Spitze bleiben. Gemeinsam mit dem bestehenden Managementteam und der nächsten Generation der Familie Koban soll er die weitere Entwicklung der Gruppe vorantreiben. Auch die bestehenden Ansprechpartner für Kundinnen und Kunden sollen erhalten bleiben.
RENOMIA baut Position in Österreich aus
Für RENOMIA bedeutet die Partnerschaft einen weiteren Ausbau ihrer Aktivitäten am österreichischen Markt. Die Gruppe ist hier bereits seit 2023 über ihre Partnerschaft mit Steinmayr & Co. Versicherungsmakler vertreten. KOBAN und Steinmayr sollen innerhalb der RENOMIA GROUP weiterhin unabhängig voneinander agieren.
Zusammen werden die Unternehmen in Österreich nach eigenen Angaben rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigen. Ein Vertreter von Steinmayr & Co. soll zudem gemeinsam mit Vertretern von KOBAN und RENOMIA dem österreichischen Partnerschaftsbeirat angehören.
„Die Partnerschaft stärkt unsere Präsenz in Österreich sowie in der CEE-Region“, erklärt Pavel Nepala, Geschäftsführer der RENOMIA GROUP. „Insbesondere bei grenzüberschreitenden Geschäftsaktivitäten und komplexen Risikofragen profitieren Kunden von einem erweiterten Expertennetzwerk, zusätzlichem Spezialwissen und internationalen Ressourcen.“
Auch SÜDVERS bleibt an Bord. Florian Karle, geschäftsführender Gesellschafter der SÜDVERS, sieht insbesondere in der geografischen Position Österreichs Potenzial für die Zusammenarbeit: „Österreich ist weit mehr als ein nationaler Markt, es ist ein zentraler Wirtschaftsknotenpunkt in Europa. Die enge wirtschaftliche Vernetzung mit Deutschland sowie die starke Ausrichtung österreichischer Unternehmen nach Zentral- und Osteuropa schaffen große Chancen für internationale Beratungskonzepte.“
Neuer Markenauftritt: Aus KOBAN SÜDVERS wird KOBAN
Die strategische Neuaufstellung wird auch nach außen sichtbar. Künftig tritt das Unternehmen nicht mehr unter dem Namen KOBAN SÜDVERS, sondern als KOBAN auf. Mit dem Rebranding soll die gewachsene Unternehmensgruppe unter einem einheitlichen Marktauftritt positioniert werden.
Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verspricht sich das Unternehmen von der größeren internationalen Struktur zusätzliche Entwicklungs- und Karrieremöglichkeiten.
„Wir investieren gezielt in die Entwicklung unserer Talente, schaffen neue Karriereperspektiven und stärken unsere Teams nachhaltig. Durch die zusätzliche Innovationskraft entstehen neue Möglichkeiten, gemeinsam zu wachsen und Verantwortung zu übernehmen“, sagt CEO Klaus Koban.
Foto oben v.l.n.r.: Pavel Nepala (Geschäftsführer der RENOMIA GROUP), Klaus Koban (CEO und geschäftsführender Gesellschafter der KOBAN), Florian Karle (geschäftsführender Gesellschafter der SÜDVERS)
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