56% der Österreicher planen heuer eine Urlaubsreise mit dem Auto. Laut einer repräsentativen Helvetia-Studie legen viele Wert auf eine gute Vorbereitung, ein geladenes Smartphone und Informationen zu den Verkehrsregeln im Reiseland. Auch der Versicherungsschutz sollte vor Auslandsreisen überprüft werden.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 18.06.2026
Für viele Österreicher beginnt der Urlaub bereits vor der Abfahrt. Laut einer repräsentativen Studie von Helvetia planen 56% der Befragten, heuer mit dem eigenen Auto in den Urlaub zu fahren. Das Auto punktet dabei vor allem mit Flexibilität und Unabhängigkeit. Zudem geben 54% an, sich bei der Anreise mit dem Auto sicherer zu fühlen als mit dem Flugzeug.
Vorbereitung hat hohen Stellenwert
Die Mehrheit der Befragten bereitet sich auf längere Autofahrten gezielt vor. So informieren sich 89% vorab über ihre Route. Dennoch empfinden 44% das Fahren auf unbekannten Strecken als stressig. Besonders ausgeprägt ist diese Unsicherheit bei der Generation Z: 51% der jungen Befragten geben an, dass sie Fahrten auf unbekannten Strecken belasten.
Auch die Kontrolle des Fahrzeugs gehört für viele zur Reisevorbereitung. Während 84% der Babyboomer ihr Fahrzeug vor längeren Fahrten auf Verkehrstauglichkeit prüfen – etwa Reifendruck oder Flüssigkeitsstände kontrollieren –, tun dies bei der Generation Z 70%.
Smartphone als Navigationshilfe und Sicherheitsnetz
Eine wichtige Rolle auf längeren Autofahrten spielt das Smartphone. Für 86% der Befragten ist es wichtig, dass das Handy geladen ist. Frauen legen mit 93% deutlich mehr Wert darauf als Männer mit 80%.
Neben der Navigation dient das Smartphone auch der Unterhaltung während der Fahrt. 35% der Befragten erstellen eigene Urlaubsplaylists, die sie auf längeren Reisen begleiten.
Verkehrsregeln und Versicherungsschutz im Blick behalten
Vor Fahrten ins Ausland informieren sich 79% der Österreicher über die geltenden Verkehrsregeln im Reiseland. Wer mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs ist, sollte laut Helvetia darüber hinaus auch wissen, welche Leistungen im Fall einer Panne, eines Unfalls oder eines Diebstahls durch den bestehenden Versicherungsschutz gedeckt sind. Assistance-Leistungen können dabei organisatorische Unterstützung leisten, etwa durch Pannenhilfe vor Ort, Abschleppdienste, die Organisation einer Weiter- oder Rückreise oder zusätzliche Übernachtungen.
Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich:
"Gerade vor Urlaubsfahrten zeigt sich, wie wichtig Vorbereitung ist. Route, Fahrzeugzustand, Verkehrsregeln und Erreichbarkeit sind einfache Punkte, die zur Sicherheit und Entspannung beitragen können. Genauso sinnvoll ist ein kurzer Blick in den eigenen Versicherungsschutz: Im Ausland zählen im Ernstfall schnelle Hilfe, klare Abläufe und das Wissen, welche Leistungen tatsächlich gedeckt sind.“"
Zur Studie
Für die Studie befragte das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent im Mai 2026 österreichweit 1.000 Personen im Alter von 14 bis 75 Jahren. Darunter befanden sich 859 Autofahrer sowie 923 Beifahrer, die zumindest gelegentlich unterwegs sind. Die Erhebung ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung.
Foto oben: Andreas Gruber, Vorstand für Schaden-Unfall bei Helvetia Österreich
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