Generali-Umfrage: Österreicher sehen sich bei Nachhaltigkeit in der Pflicht

Generali-Umfrage: Österreicher sehen sich bei Nachhaltigkeit in der Pflicht

27. Januar 2022

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3 Min. Lesezeit

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Knapp 80% der Menschen in Österreich achten auf Nachhaltigkeit bei der Energienutzung, Ernährung und beim Einkaufen. Verbraucher sehen sich bei Nachhaltigkeit in der primären Verantwortung. Ein nachhaltiges Bewusstsein ist bei der älteren Generation höher als bei den Jüngeren. Das sind die Ergebnisse eine Umfrage von MindTake Research im Auftrag der Generali Versicherung zum Thema Nachhaltigkeit.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 1/27/2022

„Die Sicherung einer lebenswerten Zukunft ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam lösen können. Ich freue mich sehr, dass jede und jeder Einzelne seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten möchte. Auch wir als Unternehmen und Investorin sehen uns hier stark in der Pflicht. Verantwortungsvoll gegenüber unserer Umwelt, den Menschen und der Wirtschaft zu handeln, ist Teil unserer Unternehmensstrategie und spiegelt unsere Vision einer lebenslangen Partnerschaft wider“, so Generali CEO Gregor Pilgram.

79% der Befragten achten bei der Ernährung auf Nachhaltigkeit. Dieses Verhalten ist bei Frauen mit 83% signifikant höher als bei Männern mit 76%. Nach Altersgruppen ist die Bedeutung von Nachhaltigkeit bei den 60– bis 69-Jährigen mit 83% am höchsten und jene der 40– bis 49-Jährigen mit 75% am niedrigsten. Hoch ist dieses Bewusstsein beim Heizen und beim Einkaufen: Hier denken ebenfalls fast 80% an Nachhaltigkeit. Interessant ist dabei die Altersverteilung: Je älter die Befragten sind, desto höher ist die Achtsamkeit. Bei der Energienutzung steigt das „grüne“ Verhalten von 72% bei der jungen Generation (15 bis 29 Jahre) auf 86% bei den 60– bis 69-Jährigen an. Beim Shoppen achten ebenfalls die Jüngsten mit 73% deutlich weniger auf Nachhaltigkeit als die ältesten Befragten mit 83 Prozent.

Mehr als zwei Drittel der Menschen versuchen weiters, bei der Freizeitgestaltung und der Fortbewegung nachhaltig zu sein. Nachhaltigkeit beim Reisen ist für 60% der Befragten ein Thema und 53% setzen auf eine nachhaltige Geldanlage bzw. Vorsorge. Bei jungen Menschen unter 30 Jahren liegt dieser Wert sogar bei 57%.

Verbraucher sehen sich bei der Nachhaltigkeit in der Pflicht

Auf die Frage, wer bei uns in der Gesellschaft für mehr Nachhaltigkeit verantwortlich ist, antwortet die Mehrheit mit „wir als Konsumenten“ (Mittelwert: 2,13), knapp gefolgt von den Unternehmen (Mittelwert: 2,21). Mit etwas Abstand dahinter liegt die Politik (Mittelwert: 2,42), gefolgt von Investoren (Mittelwert: 3,24). Anders sieht diese Einschätzung bei der jüngeren Generation sowie der Wiener aus: Für die Altersgruppe der 15– bis 39-Jährigen sowie die Bewohner der Bundeshauptstadt liegt die Hauptverantwortung bei den Unternehmen, gefolgt von den Konsumenten und der Politik.

Einfluss der Corona-Pandemie auf gesellschaftliches Leben

Covid-19 hat ohne Zweifel Einfluss auf unser Leben genommen. 63% der Befragten geben an, dass ihnen die Gesundheit wichtiger geworden ist. Wesentlicher als für andere ist sie vor allem für Frauen (68%) und für 60– bis 69-Jährige. Für knapp die Hälfte der Befragten (48%) haben auch soziale Kontakte mit Freunden und Familie an Bedeutung gewonnen, insbesondere für die junge Generation (57%) und auch für Frauen (53%). Themen wie Lebensqualität, Arbeitsplatzsicherheit, Solidarität in der Gesellschaft, Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind für die Mehrheit der Menschen hingegen gleich wichtig geblieben wie vor der Corona-Pandemie.

An der Umfrage nahmen 2.015 Menschen ab 15 Jahren teil.

Foto oben: Gregor Pilgram, CEO der Generali Versicherung

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