Das von österreichischen Kapitalanlagegesellschaften und Fondsmanagern verwaltete Fondsvermögen ist im zweiten Quartal 2026 auf 260,1 Mrd. Euro gestiegen. Gegenüber Ende März entspricht das einem Plus von 7,6%, im Vergleich zum Vorjahresquartal von 12%. Das zeigt der aktuelle Quartalsbericht Asset Management der Finanzmarktaufsicht (FMA).
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 17.09.2026
Ende Juni umfasste der österreichische Markt 2.110 Investmentfonds. Neben der Entwicklung an den Finanzmärkten trugen auch Nettomittelzuflüsse zum Anstieg des verwalteten Vermögens bei. Insgesamt flossen den österreichischen Fonds im zweiten Quartal netto 628 Mio. Euro zu.
Die höchsten Zuflüsse verzeichneten Rentenfonds mit 1,05 Mrd. Euro. Aktienfonds kamen auf Nettomittelzuflüsse von 242 Mio. Euro. Demgegenüber standen Nettoabflüsse bei Mischfonds in Höhe von 301 Mio. Euro. Bei Immobilienfonds setzte sich die Entwicklung der vergangenen Jahre mit Abflüssen von netto 346 Mio. Euro fort.
Nach Angaben der FMA erholten sich die globalen Finanzmärkte im zweiten Quartal nach einem von geopolitischen Spannungen geprägten Jahresauftakt. Die Entspannung an den Energiemärkten und eine verbesserte Anlegerstimmung unterstützten demnach die Aktienmärkte.
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