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ERGO bietet erste eigenständige Zahnersatzversicherung in Österreich

ERGO bietet erste eigenständige Zahnersatzversicherung in Österreich

28. Januar 2021

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6 Min. Lesezeit

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News-Im Blickpunkt

Die ERGO Versicherung bringt früh im Jahr 2021 eine innovative Produktneuheit im Gesundheitsbereich auf den Markt. In Österreich kann man nun erstmals eine separate Zahnersatzversicherung ohne weitere private Krankenversicherung abschließen. Bei Vertragsabschluss müssen keine Gesundheitsfragen beantwortet werden.

Andreas Richter

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 1/28/2021

Dieses Angebot ermöglicht die gezielte Absicherung gegen finanzielle Belastungen bei Verlust von zweiten Zähnen – als Ergänzung zur gesetzlichen Sozialversicherung, die im Regelfall die Kosten für festsitzenden Zahnersatz nicht übernimmt.

Während die gesetzliche Sozialversicherung herausnehmbare Prothesen übernimmt oder bezuschusst, werden die Kosten für festen Zahnersatz, also Kronen, Brücken und Implantate, meist nicht abgedeckt. Obwohl es für Patienten also schnell teuer werden kann, haben derzeit nicht einmal ca. 5% der österreichischen Bevölkerung eine private Zahnversicherung (Quelle: Telemark Marketing). Grund genug für ERGO, mit der ersten eigenständigen Zahnersatzversicherung ein neuartiges Angebot auf den Markt zu bringen, bei dem auf die große internationale Expertise der gesamten ERGO Gruppe zurückgegriffen werden kann: „Mit mehr als drei Millionen Versicherten in der Zahnzusatzversicherung der ERGO Krankenversicherung AG haben wir allein in Deutschland mehr Daten und Know-how verfügbar als der gesamte österreichische Markt der letzten Jahre. Nun setzen wir hierzulande ein klares Signal und positionieren uns als Innovator“, erklärt Dr. Philipp Wassenberg, Vorstandsvorsitzender der ERGO Versicherung AG.

Zahnersatzversicherung: Keine Gesundheitsfragen bei Vertragsabschluss

Die private Zahnersatzversicherung von ERGO ist als sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Sozialversicherung konzipiert. Sie ist einfach online abschließbar und bietet bis zu 90% Kostenerstattung für medizinisch notwendige Zahnersatzmaßnahmen sowie Reparaturen von Zahnersatz bis maximal 3.000 Euro pro Versicherungsjahr. In den ersten Jahren wird die maximale Höchstleistung gestaffelt, bei einem Unfall steht jedoch sofort der Maximalbetrag zur Verfügung.

Ein Prämienzuschlag aufgrund individueller Vorerkrankungen ist damit ausgeschlossen. Darüber hinaus gibt es keine Wartezeit, Versicherungsschutz besteht ab dem Tag nach Abschluss und das weltweit. Versicherte können ihren Zahnarzt frei wählen. Die Leistung erfolgt anhand objektiver Kriterien, nicht versichert sind etwa bei Versicherungsbeginn bestehende Zahnlücken oder bereits angeratene Behandlungen sowie kosmetische Eingriffe. Die Zahnersatzversicherung ist für 18– bis 65-Jährige mit Hauptwohnsitz und einer gesetzlichen Sozialversicherung in Österreich verfügbar. Dipl.- Ing. (FH) Ronald Kraule, Vorstandsmitglied und Verantwortlicher für die Sparte Personenversicherung der ERGO Versicherung AG: „Die Prämiengestaltung weist eine sehr flache Kurve bei einer breiten Zielgruppe auf: Die Zahnersatzversicherung ist im Alter zwischen 18 und 65 Jahren abschließbar. Die Prämie würde für 18-Jährige knapp 18 Euro betragen und für 65-Jährige 30 Euro. In dieser kleinen Bandbreite werden sich die Kosten pro Monat bewegen.“ Die Vertragsdauer beträgt 2 Jahre, danach gilt eine monatliche Kündigungsfrist.

Vertrieb 1 Jahr exklusiv via chegg.net

Die exklusive Zusammenarbeit mit chegg.net läuft laut DI(FH) Ronald Kraule ein Jahr, dann wolle man das Produkt auf allen Kanälen anbieten. Auf AssCompact-Nachfrage nach der Rolle des unabhängigen Vertriebs wurde auf die unterschiedlichen Kundentypen hingewiesen. Viele informieren sich online, möchten aber dann doch bei ihrem Berater abschließen. Der Abschluss der Zahnersatzversicherung sei also natürlich auch via chegg.net über unabhängige Vermittler möglich.

Sonderklasse nach Unfall: Mehr Komfort und Privatsphäre

Ebenfalls neu im Produktportfolio von ERGO ist eine Versicherung für Sonderklasse nach Unfall. Wer aufgrund eines Unfalls, etwa beim Skifahren, stationär im Krankenhaus aufgenommen und behandelt werden muss, hat Anspruch auf Kostenersatz für Aufenthalts- und Behandlungskosten im Rahmen der Sonderklasse im Zweibettzimmer. Erfolgt die Behandlung in einem Vertragskrankenhaus, übernimmt ERGO die vollen Kosten und verrechnet direkt mit dem Krankenhaus. Versicherte haben freie Krankenhaus- und Arztwahl und zwar weltweit. Auch Bergungskosten, wie beispielsweise Hubschraubertransport, und Behandlungskosten während des Transports sind mit bis zu 7.500 Euro versichert. „Wie bei der Zahnersatzversicherung gibt es auch bei unserer ERGO Sonderklasse nach Unfall keine Gesundheitsfragen bei Vertragsabschluss – als einziger Anbieter in Österreich“, betont Kraule. Nicht versichert sind beispielsweise ambulante Heilbehandlungen oder Behandlungen, die nicht aufgrund eines Unfalls erfolgen.

Foto oben v.l.n.r.: Dipl.-Ing. (FH) Ronald Kraule, Verantwortlich für die Sparte Personenversicherung, Produktentwicklung, Aktuariat, Rückversicherung, betriebliche Altersvorsorge sowie den Bereich Organisationsentwicklung & Qualitätsmanagement und Dr. Philipp Wassenberg, Vorstandsvorsitzender, Verantwortlich für die Sparte Schaden-/Unfallversicherung, inklusive Produktentwicklung, Aktuariat, Rückversicherung, Gewerbe und Individual und die Bereiche Personal sowie Unternehmensstrategie & Kommunikation, Sponsoring, Social Media und Nachhaltigkeit – ESG.

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