UNIQA ist mit Wachstum in allen Versicherungssparten in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Positive Beiträge kamen dabei aus der Schaden- und Unfall-, Kranken- sowie Lebensversicherung.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 01.06.2026
Prämienwachstum in Österreich und den internationalen Märkten
Die verrechneten Prämien stiegen im ersten Quartal 2026 um 14,4% auf 2,80 Mrd. Euro. Laut UNIQA erhöhten sich die Prämien in Österreich um 4,2%, in den internationalen Märkten um 6,2%. Zusätzliche Wachstumsimpulse kamen von der Rückversicherungsgesellschaft UNIQA Re in Zürich.
Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Insurance Group AG:
"Mit einem Prämienplus von 4,2 Prozent in Österreich und von 6,2 Prozent in unseren internationalen Märkten, unterstützt vom starken Wachstum unserer Rückversicherungsgesellschaft in Zürich, beweist unser diversifiziertes Geschäftsmodell seine Resilienz angesichts geopolitischer Unsicherheiten."
Das Ergebnis vor Steuern stieg um 5,9% auf 160 Mio. Euro. Das Konzernergebnis erhöhte sich um 7,5% auf 128 Mio. Euro.
Schaden-/Unfallversicherung bleibt größte Sparte
Die Schaden- und Unfallversicherung, die rund 68% des Geschäftsvolumens ausmacht, verzeichnete ein Prämienwachstum von 19,5% auf 1,904 Mrd. Euro. Die Combined Ratio netto lag bei 91,0% nach 88,2% im Vorjahreszeitraum. Der Beitrag zum Ergebnis vor Steuern belief sich auf 71 Mio. Euro, nach 108 Mio. Euro im ersten Quartal 2025.
Kranken- und Lebensversicherung mit höheren Ergebnissen
In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien um 8,0% auf 441 Mio. Euro. Das Ergebnis erhöhte sich von 2 Mio. Euro auf 26 Mio. Euro.
Die Lebensversicherung erzielte ein Prämienvolumen von 450 Mio. Euro, ein Plus von 2,0%. Der Beitrag zum Ergebnis vor Steuern verbesserte sich von 41 Mio. Euro auf 63 Mio. Euro.
Kapitalanlageergebnis legt zu
Das versicherungstechnische Ergebnis erhöhte sich um 5,3% auf 210 Mio. Euro. Das Kapitalanlageergebnis stieg trotz der volatilen Finanzmärkte von 109 Mio. Euro auf 151 Mio. Euro. Das Finanzergebnis verbesserte sich von 21 Mio. Euro auf 29 Mio. Euro.
Die Contractual Service Margin, die die künftig erwarteten Gewinne aus Versicherungsverträgen abbildet, erhöhte sich von 5,879 Mrd. Euro zu Jahresbeginn auf 6,095 Mrd. Euro.
Die Earnings per Share stiegen von 39 auf 42 Cent. Der Return on Equity verbesserte sich von 16,1% auf 16,6%. Die regulatorische Kapitalquote nach Solvency II lag bei 272% nach 275% zum Jahresende 2025.
Ausblick für 2026 bestätigt
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet UNIQA weiterhin ein Ergebnis vor Steuern zwischen 540 Mio. Euro und 570 Mio. Euro. Zudem hält das Unternehmen an seiner Ausschüttungsquote von 50 bis 60% fest. Der Dividendenvorschlag für die Hauptversammlung am 9. Juni sieht eine Erhöhung um 20% auf 72 Cent je Aktie vor.
Foto oben: Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Insurance Group AG
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