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Studie: Jedes dritte Unternehmen plant 2026 Budget für Künstliche Intelligenz

(Bild: © ipopba - stock.adobe.com)

Studie: Jedes dritte Unternehmen plant 2026 Budget für Künstliche Intelligenz

01. April 2026

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3 Min. Lesezeit

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Studien

Eine aktuelle YouGov-Umfrage zeigt, dass Künstliche Intelligenz in österreichischen Unternehmen zunehmend eingesetzt wird. Bereits 35% planen für 2026 ein eigenes Budget für KI, gleichzeitig bremsen Zeitmangel, Kosten und Bürokratie viele Digitalisierungsprojekte.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 01.04.2026

Studie: Jedes dritte Unternehmen plant 2026 Budget für Künstliche Intelligenz

Sandra Trummer-Gabler, Geschäftsführerin von world4you (©Martina Siebenhandl)

Eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von world4you unter 210 Entscheiderinnen und Entscheidern in österreichischen Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden zeigt, dass Künstliche Intelligenz zunehmend genutzt wird. Bereits 35% der Unternehmen nutzen KI mehrmals im Monat, 21% sogar mehrmals pro Woche. Insgesamt setzen 38% der Betriebe aktiv KI-Anwendungen ein.

Mehr als jedes dritte Unternehmen (35%) hat für das Jahr 2026 bereits ein fixes Budget für Investitionen in Künstliche Intelligenz vorgesehen.

Sandra Trummer-Gabler, Geschäftsführerin von world4you:

"KI ist in Österreich kein Zukunftsszenario mehr, sondern Realität. Dass bereits mehr als jeder dritte Betrieb entsprechende Anwendungen nutzt und ein ähnlich hoher Anteil gezielte Investitionen plant, ist ein starkes Signal. Unsere Aufgabe ist es, nun sicherzustellen, dass Unternehmen jeder Größe die Potenziale dieser Technologie einfach und sicher ausschöpfen können, um die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Standorts langfristig abzusichern."

Digitale Grundlagen und Vertriebskanäle

Die digitale Transformation wird in der Studie als mehr als optional beschrieben. Eine eigene Website nutzen 71% der Betriebe, professionelle E-Mail-Lösungen kommen bei 61% zum Einsatz. Digitale Office-Anwendungen wie Microsoft 365 oder Google Workspace werden von 52% verwendet. Etwa jedes dritte Unternehmen (30%) bietet seine Produkte oder Dienstleistungen über eigene digitale Kanäle an.

Weniger als jedes dritte Unternehmen (30%) betreibt derzeit einen eigenen Webshop.

Schwerpunkte bei Investitionen

Für das Jahr 2026 setzen österreichische Unternehmen bei ihrer Budgetplanung im Digitalbereich klare Prioritäten. 38% planen Investitionen in die Erhöhung der Online-Sichtbarkeit, etwa durch Website, soziale Medien oder Online-Marketing. In Österreich folgen der Schutz der digitalen Infrastruktur sowie die Implementierung von KI-Lösungen mit jeweils 35% auf den nächsten Plätzen. Für 27% bleibt auch die Verlagerung von Geschäftsprozessen in die Cloud ein zentraler Bestandteil der digitalen Transformation. In Deutschland führt hingegen die IT-Sicherheit die Prioritätenliste an.

Hürden im Alltag der Unternehmen

Strategische Projekte scheitern laut Studie häufig an praktischen Herausforderungen. 48% der Unternehmen geben an, im Tagesgeschäft keine ausreichenden zeitlichen Ressourcen für die Planung und Umsetzung digitaler Vorhaben zu haben. Bei Kleinstunternehmen liegt dieser Wert bei 54%. Gleichzeitig sehen 49% der Betriebe die notwendigen Investitionskosten als zu hoch an. Bürokratische Anforderungen stellen für 51% der Inhaberinnen und Inhaber sowie Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer eine Hürde dar.

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