Der Cyberversicherungsanbieter Stoïk hat eine Series-C-Runde über 20 Mio. Euro abgeschlossen. Das Kapital soll vor allem in den Ausbau KI-gestützter Sicherheits- und Response-Funktionen sowie in die weitere europäische Expansion fließen.
Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 20.01.2026
Stoïk hat eine Series-C-Finanzierungsrunde über 20 Mio. Euro abgeschlossen. Die Runde wurde gemeinsam von Impala, der Investmentgesellschaft der Familie Veyrat, und Opera Tech Ventures angeführt. Auch die bestehenden Investoren Alven und Andreessen Horowitz beteiligten sich erneut.
Jules Veyrat, CEO und Co-Founder von Stoïk:
"In den vergangenen Jahren haben wir eine starke Performance geliefert – getragen von einem robusten Geschäftsmodell und hoher finanzieller Disziplin. Deshalb haben wir uns bewusst für eine Finanzierungsrunde entschieden, die unsere nächste Wachstumsphase unterstützt, ohne unseren tatsächlichen Bedarf zu übersteigen. Das neue Kapital hilft uns, einen Ansatz zu skalieren, der sich heute bereits bewährt und gleichzeitig gezielt in eigene KI-Agenten zu investieren, die im Zentrum unserer Präventions-, Detection- und Incident-Response-Fähigkeiten stehen. Unser Ziel ist klar: Europas CISO zu sein und Unternehmen Prävention, Schutz und Incident Response über einen integrierten Ansatz aus einer Hand bereitzustellen."
Aus Sicht des Unternehmens nehmen Cyberrisiken in Europa zunehmend systemische Dimensionen an. Franziska Geier, verantwortlich für das Geschäft von Stoïk in Deutschland und Österreich, verweist dabei auf strukturelle Abhängigkeiten: „Gerade in Deutschland sehen wir, wie systemische Abhängigkeiten – Cloud, Identitäten, Dienstleister – klassische Sicherheitskonzepte überholen. Unser Anspruch als europäischer CISO heißt deshalb: Wir liefern nicht nur Deckung, sondern konkrete Schutzwirkung im Alltag – mit Präventions- und Response-Strukturen, die in deutschen und österreichischen Betrieben funktionieren und im Ernstfall sofort verfügbar sind.“
Die aktuelle Finanzierungsrunde soll es Stoïk ermöglichen, den technischen Kern des Angebots weiterzuentwickeln, insbesondere im Bereich KI-gestützter Prävention, Erkennung und Incident Response. Zudem plant das Unternehmen, die internationale Präsenz weiter auszubauen und die Belegschaft in den kommenden zwölf Monaten zu vergrößern.
Marinus Oosterbeek, Managing Director bei Opera Tech Ventures:
"Wir investieren in europäische Marktführer, die essenzielle Infrastruktur für die Zukunft des Kontinents aufbauen. Stoïk ist einer davon. Die Robustheit des ökonomischen Modells und die Qualität der Umsetzung in allen Märkten bestärken unser langfristiges Engagement."
Foto oben: Jules Veyrat, CEO Stoik und Franziska Geier, Leiterin Deutschland und Österreich
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