Laut einer aktuellen Auswertung der Statistik Austria wurden im Jänner 2026 um 12,1% mehr Pkw neu zugelassen als im Vorjahresmonat. 60,8% der Neuzulassungen entfielen auf alternative Antriebe, wobei Benzin-Hybride mit 8 275 Fahrzeugen und einem Plus von 46,1% besonders gefragt waren.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 20.02.2026
Im Jänner 2026 wurden laut Statistik Austria 22 929 Personenkraftwagen (Pkw) neu zum Verkehr zugelassen. Das entspricht einem Anstieg von 12,1% im Vergleich zu Jänner 2025. Insgesamt wurden 27 236 neue Kraftfahrzeuge (Kfz) in Österreich neu zugelassen.
Manuela Lenk, fachstatistische Generaldirektorin von Statistik Austria:
"Der heimische Automarkt ist mit einem deutlichen Zulassungsplus ins neue Jahr gestartet. Im Jänner 2026 wurden um 12,1% mehr Neuwagen zum Verkehr zugelassen als im Jänner des Vorjahres. Am gefragtesten waren erneut Benzin-Hybride. Allein im Jänner wurden 8 275 neue Pkw mit Benzin-Hybridantrieb zugelassen, um 46,1% mehr als ein Jahr zuvor."
Zu Jahresbeginn 2026 verfügten 60,8% aller Pkw-Neuzulassungen, das sind 13 936 Fahrzeuge, über ein alternatives Antriebssystem. 8 275 Pkw waren mit Benzin-Hybridantrieb ausgestattet, was einem Zuwachs von 46,1% gegenüber Jänner 2025 entspricht. 4 702 Fahrzeuge hatten einen reinen Elektroantrieb, hier lag das Plus bei 23,0%.
Rückläufig entwickelten sich hingegen Diesel-Hybride. 959 neu zugelassene Pkw mit dieser Antriebsart bedeuten einen Rückgang von 30,8% im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Konventionelle Antriebe mit gemischter Entwicklung
Der Anteil konventionell angetriebener Pkw lag bei 39,2%. 6 718 neu zugelassene Benzin-Pkw entsprechen einem leichten Anstieg von 3,3%. Deutlich rückläufig waren hingegen Diesel-Pkw: 2 275 Neuzulassungen bedeuten ein Minus von 26,0% gegenüber Jänner 2025.
Markenranking bei Pkw und E-Autos
Unter den Marken erreichte VW im Jänner 2026 einen Anteil von 19,3% an allen Pkw-Neuzulassungen und lag damit an der Spitze. Es folgten Skoda mit 11,6%, Audi mit 7,4% sowie BMW und Seat mit jeweils 5,9%.
Zuwächse bei den Pkw-Neuzulassungen wurden bei Peugeot mit einem Plus von 65,3%, bei VW mit 49,7%, bei Seat mit 10,0% und bei Skoda mit 6,5% verzeichnet. Rückgänge gab es hingegen bei Cupra mit −12,3%, bei BMW mit −11,8%, bei Dacia mit −9,6%, bei Toyota mit −7,3%, bei Mercedes mit −5,8% und bei Audi mit −3,4%.
Bei rein elektrisch betriebenen Pkw lagen Skoda mit einem Anteil von 13,0%, Tesla mit 11,9%, BYD mit 9,7%, VW mit 9,5% und BMW mit 7,3% an der Spitze.
Nutzfahrzeuge und Zweiräder
Am Nutzfahrzeugmarkt wurden 2 462 Lastkraftwagen der Klasse N1 neu zugelassen, ein Plus von 6,8%. Bei land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen stiegen die Neuzulassungen auf 475 Fahrzeuge, was einem Anstieg von 13,6% entspricht.
Deutlich rückläufig waren hingegen die Neuzulassungen bei Lastkraftwagen der Klasse N2 mit 13 Fahrzeugen und einem Minus von 67,5%, bei Sattelzugfahrzeugen mit 198 Fahrzeugen und einem Rückgang von 41,1% sowie bei Lastkraftwagen der Klasse N3 mit 209 Fahrzeugen und einem Minus von 10,3%.Bei den Zweirädern wurden 323 Motorräder neu zugelassen, das entspricht einem Anstieg von 24,2% im Vergleich zu Jänner 2025. Die Neuzulassungen von Motorfahrrädern beliefen sich auf 160 Fahrzeuge und gingen damit um 10,1% zurück.
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