NÜRNBERGER: Was die Österreicher von der staatlichen Invaliditätspension erwarten

NÜRNBERGER: Was die Österreicher von der staatlichen Invaliditätspension erwarten

03. Dezember 2021

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3 Min. Lesezeit

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News-Versicherungen

Wie die Österreicher über staatliche Pensionsleistungen im Falle einer Berufsunfähigkeit (BU) denken, hat das Linzer MARKET-INSTITUT im Auftrag der NÜRNBERGER Versicherung erhoben.

Andreas Richter

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 12/3/2021

„Es hat uns interessiert, ob die Menschen in Österreich eine Vorstellung davon haben, was sie bei gesundheitsbedingtem Verlust ihrer Arbeitskraft vom Staat zu erwarten haben und ob sie der Meinung sind, damit ihren gewohnten Lebensstandard aufrechterhalten zu können“, erläutert Mag. Erwin Mollnhuber, Mitglied des Vorstands der NÜRNBERGER Versicherung, die Ziele der Befragung.

Die prognostizierte Berufsunfähigkeits-Lücke: der Großteil weiß nicht Bescheid

19% der befragten Berufstätigen haben sich nach eigenen Angaben schon einmal ihre prognostizierte finanzielle Berufsunfähigkeits-Lücke berechnen lassen. Eine hohe Affinität gibt es in diesem Zusammenhang unter Personen, die bereits eine private BU-Versicherung abgeschlossen haben sowie bei Menschen, die angaben, gut über die staatliche Invaliditätspension informiert zu sein. Auf der anderen Seite haben 77% der Befragten keine Vorstellung von ihrer BU-Lücke – knapp jeder zweite hat auch gar nicht vor, sich diesbezüglich zu informieren.

Lebensstandard-Erhaltung mit staatlicher Invaliditätspension für die meisten nicht möglich

In Hinblick auf die Frage, inwieweit die staatliche Invaliditätspension ausreichen kann, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern, sind rund drei Viertel der Österreicher skeptisch bzw. haben darüber keine klare Vorstellung. Nur rund ein Viertel glaubt, mit der staatlichen Invaliditätspension den bisherigen Lebensstandard zumindest einigermaßen gut erhalten zu können.

Pessimistische Schätzung der staatlichen monatlichen Invaliditätspension

Rund 60% der Befragten schätzen die staatliche, monatliche Invaliditätspension auf rund 1.000 Euro oder weniger. Im Schnitt resultiert hier ein Wert um die 860 Euro, wobei dieser je nach Wissensstand klar auseinander geht. Gefühlsmäßig schätzen die Menschen die staatliche Pension etwas schlechter ein, als es in der Realität der Fall ist, betragen doch die Pensionen aufgrund geminderter Arbeitsfähigkeit im Durchschnitt derzeit zwischen 996 Euro bei Frauen und 1.339 Euro bei Männern.

„Wirklich überzeugt davon, dass die staatlichen Pensionsleistungen im Invaliditätsfall zur Sicherung des Lebensstandards ausreichen, ist kaum jemand. Für viele ist die finanzielle BU-Lücke quasi unvermeidbar, eine private BU-Vorsorge ist aber dennoch die Ausnahme“, resümiert Mollnhuber. Als Hauptgründe dafür werden fehlende Informationen bzw. keine Aufmerksamkeit für das Thema genannt. Rund ein Viertel geht zudem auch davon aus, nicht berufsunfähig zu werden.

„Wie die vorliegende Umfrage zeigt, ist das Thema inzwischen bei den meisten angekommen. Jetzt gilt es, die Menschen dazu zu bewegen, auch zu handeln und privat für den BU-Fall vorzusorgen. Dazu sind wir als Produktanbieter, aber auch alle Versicherungsberater gefordert“, so Mollnhuber abschließend.

Foto oben: Mag. Erwin Mollnhuber, Mitglied des Vorstands der NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich.

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