AssCompact - Facebook

Generali: „Wir befinden uns in der nächsten Entwicklungsstufe der Digitalisierung.“
20. Mai 2021

Generali: „Wir befinden uns in der nächsten Entwicklungsstufe der Digitalisierung.“

Dass OMDS, Fintechs und künstliche Intelligenz in der Versicherungswirtschaft Zukunft haben, davon zeigt sich Günther Gustavik, Leiter Verkaufssysteme und -prozesse, Unabhängige Vertriebe der Generali Versicherung AG, im Zuge des AssCompact Round Table zum Thema Digitalisierung überzeugt. Welche digitalen Möglichkeiten es mittlerweile gibt und wie sich Prozesse zwischen Versicherern und Vermittlern optimieren lassen, beantwortet der Experte für AssCompact.


„Die Versicherungswirtschaft befindet sich ständig im Wandel und in der Weiterentwicklung“, so Günther Gustavik, Leiter Verkaufssysteme und -prozesse, Unabhängige Vertriebe der Generali Versicherung AG. „Wir arbeiten mittlerweile mit Fintech-/Insurtech-Firmen genauso zusammen wie mit großen Unternehmen, um von den bereits bestehenden Lösungen zu profitieren. Dazu gehört auch der Bereich der künstlichen Intelligenz. So sollen standardisierte Abläufe wie Adressänderung etc. automatisiert ermöglicht werden. Es ist aber wichtig, die Kund_innen sowie die Vertriebspartner_innen nicht aus den Augen zu verlieren. Es geht um ein ausgewogenes Verhältnis, denn der Mensch steht weiter im Vordergrund. Maschinen und Software sollen den Menschen die Arbeit erleichtern und sie nicht behindern.“

Vermittler_innen können sich der Digitalisierung nicht mehr verwehren

Makler_innen weisen immer wieder darauf hin, dass die Digitalisierung hohe Kosten verursache bzw. sehen in ihr eine erhöhte Gefahr, dass Versicherungen den Direktkontakt zu ihren Kund_innen suchen. „Man darf nicht vergessen, dass den Kosten auch zahlreiche Vorteile für Makler_innen gegenüberstehen. Die Digitalisierung ermöglicht es zum Beispiel, besser auf die rechtlich hoch komplexen Themen einzugehen. Ohne IT wäre die Kostenbelastung sicherlich noch deutlich höher. Denn auch die analogen Prozesse wären wesentlich komplexer und vor allem nur mit erheblich mehr Zeitaufwand durchführbar. Mit entsprechenden IT-Lösungen sichern wir indes die Zukunft. Wir befinden uns bereits in der nächsten Entwicklungsstufe der Digitalisierung – Stichwort selbstlernende Programme, wie Chatbots etc.“, erläutert Gustavik und meint weiter: „Vermittler_innen sind und bleiben für die Generali sehr wichtig. Wenn über unser Kundenportal viele administrative Tätigkeiten wie Schadenmeldungen, Arztrechnungen oder Kontoänderungen von den Kund_innen selbst erledigt werden, haben die Makler_innen dadurch eine Arbeitserleichterung und mehr Zeit für Beratung. Über OMDS oder das Verkaufssystem werden Informationen über diese Änderungen auch den Makler_innen direkt zur Verfügung gestellt.“

Digitaler Status quo und Pläne für die Zukunft

In Sachen Digitalisierung ist die Generali Vorreiterin am Markt und bietet mittlerweile viele innovative Lösungen an. „Dazu zählen die elektronische Unterschrift, Schnittstellen durch OMDS 3.0 sowie ein Verkaufssystem, das immer am aktuellen technischen Stand und über alle Kanäle nutzbar ist, egal ob PC, Notebook oder Tablet etc.“, informiert Gustavik und berichtet weiter: „In der Zwischenzeit ist es sogar möglich, dass die versicherten Personen die Gesundheitsfragen, ohne dass jemand anderer vor Ort ist, ausfüllen und unterschreiben können – wann immer dazu Zeit und Ruhe ist.“

Zudem ist die Generali, laut Gustavik, aktiv in der Arbeitsgruppe mit anderen Versicherungsunternehmen und Software-Firmen bzw. Maklervertreter_innen im österreichischen Versicherungsverband eingebunden, um OMDS 2.x und OMDS 3.0 weiter auf- und auszubauen. „Natürlich ist es wichtig, sich stetig weiter zu entwickeln. Nur so können wir uns verbessern und auch in Zukunft die Erwartungen unserer Partner_innen bestmöglich erfüllen“, ist der Generali Experte überzeugt.

Foto oben: Günther Gustavik, Leiter Verkaufssysteme und -prozesse, Unabhängige Vertriebe der Generali Versicherung AG





AssCompact Abonement

Sie wollen das AssComapct Magazin und den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Dass sich Handwerksbetriebe zuerst am Gesetz und dann erst an Kundenwünschen orientieren sollten, dazu rät Schadenexperte Dr. Wolfgang Reisinger.