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NÜRNBERGER: Nur jeder vierte Österreicher hat eine BU-Vorsorge
19. Mai 2021

NÜRNBERGER: Nur jeder vierte Österreicher hat eine BU-Vorsorge

Für drei Viertel der Österreicher ist die Absicherung des BU-Risikos wichtig, doch nur rund ein Viertel hat eine BU-Vorsorge. Das sind die Ergebnisse des Linzer Market Instituts, die im Auftrag der NÜRNBERGER Versicherung das Wissen der Österreicher zum Thema Berufsunfähigkeitsabsicherung erhoben haben.


„Als Experte in der Absicherung biometrischer Risiken und Pionier in der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) liegt uns die Bewusstseinsbildung der Menschen für dieses wichtige Thema sehr am Herzen. Wir wollten erfahren, was die Österreicher über dieses Risiko wissen und was sie für die Absicherung tun“, so Mag. Erwin Mollnhuber vom Vorstand der NÜRNBERGER zu den Zielsetzungen der Befragung.

Für drei Viertel der Befragten ist die Absicherung des BU-Risikos wichtig

Was die Absicherung potenzieller Risiken betrifft, wurde die Unfallversicherung am häufigsten genannt. So gaben 91% der Befragten an, dass die Absicherung bei einem Unfall „auf jeden Fall“ bzw. „auch“ abgedeckt werden sollte. Darauf folgen mit jeweils 75% die Absicherung für den Fall einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit, für die Pflege und den Todesfall. Dabei zeigten sich die Frauen etwas risikobewusster. Für 44% der Frauen sollte das BU-Risiko „auf jeden Fall“ abgesichert werden – bei den Männern gaben dies 31% an.

„Dieses Ergebnis zeigt auch, wie wichtig eine BU-Absicherung gerade für Frauen ist. Denn sie haben im Durchschnitt ein geringeres Einkommen als Männer – dementsprechend niedriger sind auch die staatlichen Invaliditätsleistungen. Viele Frauen sind Alleinerzieherinnen oder haben aufgrund ihrer Mutterschaft und Haushaltsführung überhaupt kein Einkommen. Aus diesen Gründen empfehlen wir Frauen, sich möglichst früh mit der Idee einer Berufsunfähigkeitsversicherung auseinanderzusetzen“, so Mollnhuber.

Das Wissen der Menschen über das Thema Berufsunfähigkeit

30% der Befragten gaben sich in Summe grundsätzlich über staatliche Leistungen bei einer möglichen Berufs- bzw. Erwerbsunfähigkeit informiert, wobei der Anteil der sehr Informierten mit 5% gering ausfällt. Was die Hauptursachen für eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit betrifft, stehen für die Befragten psychiatrische Erkrankungen (z. B. Burn-out) sowie Erkrankungen des Bewegungsapparats unisono an oberster Stelle (rund 70%) gefolgt von Krebs und Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (rund 60%).

Nur rund jeder Vierte hat eine BU-Vorsorge

Auf die Frage, ob man für den Fall der Fälle mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung vorgesorgt habe, gaben 23% der Befragten an, dass dies der Fall sei. Die Männer liegen hier mit einem doppelt so hohen Anteil von 30% vor den Frauen mit 14%. Mit 60% besonders hoch lag diese Quote bei Menschen, die angaben, dass sie sich bereits ihre finanzielle Berufunfähigkeitslücke berechnen ließen sowie bei jenen (38%), die sich sehr gut über die staatlichen Leistungen einer Invaliditätsrente informiert fühlen.

Warum die Menschen keine private BU-Vorsorge besitzen

Fehlende Informationen bzw. keine Aufmerksamkeit für das Thema werden als Hauptgründe für das Fehlen einer BU-Versicherung genannt. Rund ein Viertel geht zudem auch davon aus, nicht berufsunfähig zu werden. „Was das Thema Information betrifft, so liegt es an uns Produktanbietern aber vor allem an den Versicherungsberatern, ihren Kunden das wichtige Thema der BU-Absicherung näherzubringen. Wir werden jedenfalls weiter daran arbeiten, das Bewusstsein der Menschen dafür zu schärfen“, resümiert Mollnhuber.

Über die Studie:

Befragt wurden 500 Berufstätige (bzw. Arbeitssuchende und Personen in Karenz) zwischen 16–59 Jahre in Österreich. Befragungsart: Online Interviews im MARKET Panel. Befragungszeitraum: März 2021.

Foto oben: Mag. Erwin Mollnhuber, Mitglied des Vorstandes der Nürnberger Versicherung





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