AssCompact - Facebook

Digitalisierung: Österreichs KMU gut unterwegs
24. September 2019

Digitalisierung: Österreichs KMU gut unterwegs

Österreichs kleine und mittlere Unternehmen (KMU) seien bei der Digitalisierung auf einem guten Weg, heißt es in einer aktuellen Studie. Dennoch werden die Chancen immer noch unzureichend genutzt.


Das Digitalisierungsniveau von Österreichs KMU ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt die dritte Digitalisierungsstudie, die im Auftrag des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) von Arthur D. Little Austria durchgeführt wurde.

Digitalisierung bringt Kostenersparnis und neue Kunden

Österreichs KMU sehen den Einfluss der Digitalisierung deutlich positiver als vergangenes Jahr und erhoffen sich durch die digitale Transformation neue Chancen für ihre Betriebe. 64% der Befragten orten das größte Potenzial in der Neukundengewinnung, 55% in Kostenersparnis. Als stärkste Treiber gelten Innovationsorientierung, Risikobereitschaft sowie Proaktivität. Betriebe, die in der digitalen Transformation fortgeschrittener sind, sehen sich durch die Digitalisierung weniger bedroht. „Rund 40% der stark fortgeschritten digitalisierten KMU erwarten dank Digitalisierung einen Beschäftigungsanstieg. Ein zunehmender Anteil sieht sich durch Digitalisierungsmaßnahmen im Vorteil gegenüber seinen Mitbewerbern“, so Lea Paradzik von Arthur D. Little.

DSGVO weiterhin Hürde

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bleibt laut Studie die größte Hürde bei der Umsetzung der Digitalisierung. Datenschutz und Cloud Services sind relevanter geworden. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen (45%) bevorzugt die eigene Betriebsstätte als Speicherort. Auswertige Speicherung – insbesondere in der EU – hat aber von 17% (2018) auf aktuell 23% zugenommen. Für 41% der Befragten sind fehlende Finanzmittel eine der größten Herausforderungen, für rund 37% fehlt es an Know-how.

Während 2018 noch ein Großteil der befragten Unternehmen in den Kategorien „digitaler Neuling“ oder „digital bewusst“ fiel, bewegt sich 2019 ein zunehmender Anteil in Richtung „digital bewusst“ oder „digital orientiert“. Knapp jeder Zehnte sieht sich sogar als „digital orientiert“ und „digitaler Champion“.



Kommentare

von Harald Trautsch am 27.09.2019 um 18:12 Uhr
Gleich vorweg: ich bin Geschäftsführer von Dolphin Technologies, dem Hersteller von SafeLine und anderen Produkten, die Menschen bei Unfällen und in Notfällen Hilfe leisten. Zwei Dinge verblüffen mich, nämlich warum (a) jemand so einen Artikel schreibt und (b) warum so etwas veröffentlicht wird.
Wenn ein Airbag auslöst und der Fahrer nicht erreichbar ist - so ist der Ablauf in der ÖAMTC Einsatzzentrale - werden Blaulichtorganisationen
verständigt, um Hilfe zu leisten. Für mich liest sich dieser Artikel wie folgt: Betrunkener Autofahrer hätte sich ein Leben rettendes System nicht
installieren lassen sollen, denn er muss jetzt für einen selbstverschuldeten Unfall Geld bezahlen. Sehr geehrter Herr Johann Mitmasser, wir helfen
jährlich hunderten Menschen nach einem Unfall oder in Notfällen. Und diese Leistung bekommen die Kunden dank innovativer Versicherungen wie UNIQA de facto umsonst, weil die Servicekosten durch Prämienvorteile wettgemacht werden. Wir nehmen - und hier spreche ich für mein Unternehmen - sehr gerne in Kauf, dass ein betrunkener Autofahrer, der einen Unfall verursacht, Strafe zahlen muss (übrigens unabhängig von SafeLine, denn der Unfall muss
ja gemeldet werden) und retten im Gegenzug Menschenleben. Vielleicht wollen Sie auch mal einen Artikel über Küchenmesser schreiben.



AssCompact Abonement

Sie wollen das AssComapct Magazin und/oder den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Dass sich Handwerksbetriebe zuerst am Gesetz und dann erst an Kundenwünschen orientieren sollten, dazu rät Schadenexperte Dr. Wolfgang Reisinger.