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Acredia: Unternehmensinsolvenzen werden in Österreich um 8–10% steigen
25. März 2020

Acredia: Unternehmensinsolvenzen werden in Österreich um 8–10% steigen

Für Österreich ist aktuell ein Anstieg bei Unternehmens-Insolvenzen um 8 – 10% zu erwarten, auch in Abhängigkeit davon, wie sich die Banken in punkto Unterstützung verhalten werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 waren es 8,9 %.


„ACREDIA ist bestmöglich auf die anstehenden Herausforderungen vorbereitet. Viele unserer Mitarbeiter sind bereits aus der Wirtschaftskrise 2008/2009 im besten Sinne krisenerprobt, um unserer Mission als Kreditversicherer auch jetzt wieder gerecht zu werden“, betonen die Acredia-Vorstände Gudrun Meierschitz und Ludwig Mertes in einer aktuellen Information an Kunden und die Öffentlichkeit. „Unsere Aufgabe ist es, in dieser schwierigen Situation für Stabilität zu sorgen und unsere Kunden verlässlich zu unterstützen.“

Acredia hat umfangreiche Vorkehrungen getroffen, wie beispielsweise die Acredia Task Force, die die aktuelle Lage beobachtet und entsprechende Maßnahmen zur Sicherstellung des Geschäftsbetriebs, zur Kommunikation und zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kundinnen und Kunden setzt. Diese Maßnahmen garantieren, dass das Unternehmen seine Leistungen ohne Unterbrechungen und wesentliche Einschränkungen erbringen und flexibel auf die aktuellen Geschehnisse reagieren kann.

Anstieg der weltweiten Insolvenzen um 14%

„Unsere aktuelle Analyse geht von einer Senkung des globalen BIP-Wachstums für 2020 von +2,4% auf +0,8% aus. In diesem Zusammenhang ist für Österreich 2020 mit einem BIP-Rückgang von –1,5% zu rechnen. 2021 erwarten wir dann in Österreich ein BIP-Wachstum von +1,7%. Für 2020 erwarten wir einen weltweiten Anstieg der Insolvenzen um 14%“, sagt Acredia-Vorständin Gudrun Meierschitz.

Die am stärksten gefährdeten Branchen sind diejenigen, die besonders stark vom Welthandel abhängig sind und/oder Unterbrechungen der Lieferketten ausgesetzt sein könnten: Maschinen und Ausrüstung, Textilbranche, Computer und Elektronik, Rohstoffe, aber auch Transport, Hotels und Gastronomie aufgrund der geringeren Einnahmen aus dem Tourismus.





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