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VVO: Jährlich rund 5.900 Verkehrsunfälle in den Wintermonaten

(Bild: © Cherries – stock.adobe.com)

VVO: Jährlich rund 5.900 Verkehrsunfälle in den Wintermonaten

29. November 2022

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2 Min. Lesezeit

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Recht & Wissen

Der österreichische Versicherungsverband VVO und das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) zeigen, welche Gefahren im winterlichen Straßenverkehr lauern und wie diesen begegnet werden kann.

Kerstin Quirchtmayr

Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 11/29/2022

Jährlich kommt es in den Wintermonaten zu durchschnittlich rund 5.900 Verkehrsunfällen mit mehr als 7.700 Verletzten und mehr als 60 tödlich Verunglückten. Während in den Sommermonaten vor allem das gesteigerte Verkehrsaufkommen für damit einhergehende höhere Unfallzahlen sorgt, bergen im Winter die Witterungsverhältnisse ein erhöhtes Unfallrisiko.

„Der Winter ist die Zeit der ungünstigen Fahrbahnverhältnisse: Knapp die Hälfte der Unfälle in der Winterzeit ereignen sich entweder auf nasser Fahrbahn oder bei winterlichen Bedingungen wie Schnee oder Eis“, so Dr. Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des österreichischen Versicherungsverbandes VVO.

Wie wichtig eine achtsame, vorsichtige Fahrweise ist, zeigt dabei ein Blick auf die Unfallursachen: Jeder 5. Unfall geht in den Wintermonaten auf nichtangepasste Geschwindigkeit zurück. Damit ist nichtangepasste Geschwindigkeit eine deutlich häufigere Unfallursache als in der warmen Jahreszeit.

Für Fußgänger sind die Spätherbst- und Wintermonate die gefährlichste Jahreszeit

Gerade für Fußgänger birgt der winterliche Straßenverkehr ein erhöhtes Unfallrisiko: Die Spätherbst- und Wintermonate sind die für Fußgänger mit Abstand risikoträchtigsten Monate. Besonders viele Fußgängerunfälle ereignen sich dabei im Dezember: Jeder zehnte Fußgänger verunglückt in diesem Monat. Insbesondere die Abendstunden und der Morgen – also die Zeiten, in denen es dämmerig oder dunkel ist – sind für Fußgänger besonders gefährlich.

„Die Daten aus der Unfallstatistik führen sehr deutlich vor Augen, wie wichtig das Tragen von heller, gut sichtbarer Kleidung ist“, betont Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Gemäß einer Erhebung des KFV achtet jedoch nur ein Teil der Bevölkerung auf gute Sichtbarkeit: Nur rund 48 Prozent der Fußgänger tragen gut sichtbare Kleidung.

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