Vienna Insurance Group bestätigt Topergebnisse 2021

Vienna Insurance Group bestätigt Topergebnisse 2021

14. April 2022

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4 Min. Lesezeit

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News-Versicherungen

Mit 14. April 2022 veröffentlicht die Vienna Insurance Group (VIG) ihre Berichte für das Geschäftsjahr 2021 und bestätigt darin die am 8. März 2022 kommunizierten vorläufigen Zahlen.

Andreas Richter

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 4/14/2022

Der Online-Konzernbericht 2021 steht unter www.geschaeftsbericht.vig/2021 zur Verfügung.

Mit einem Prämienvolumen von 11 Mrd. Euro (+5,5%), einem Gewinn vor Steuern von 511 Mio. Euro (+47,8%) und einer Combined Ratio von 94,2% (-0,8 Prozentpunkte) erzielte die VIG-Gruppe 2021 insgesamt ein sehr gutes Geschäftsergebnis.

Starke Eigenmittelausstattung

Die Solvenzquote von 250% per Ende 2021 unterstreicht die sehr starke Kapitalisierung der VIG-Gruppe. Die VIG-Gruppe verfügt zum 31.12.2021 über aufsichtsrechtliche Eigenmittel in der Höhe von ca. 10,3 Mrd. Euro, davon ca. 85% mit der höchsten Qualität (Tier1). Das Solvenzkapitalerfordernis beträgt ca. 4,1 Mrd. Euro.

Verbesserter Embedded Value

Der Embedded Value der Lebens- und Krankenversicherung setzt sich aus dem Nettovermögen sowie dem aktuellen Wert der zukünftigen Erträge aus dem bestehenden Versicherungsbestand zusammen. Der Embedded Value (nach Steuern) ist zum Stichtag 31.12.2021 aufgrund der positiven Zinsentwicklung auf 3,85 Mrd. Euro gestiegen (angepasster Wert 2020: 2,91 Mrd. Euro). Besonders in Österreich konnte aufgrund des zinssensitiven Bestands ein Zuwachs des Embedded Value von 817 Mio. Euro erzielt werden. CEE trägt mit 118 Mio. Euro zum Anstieg bei. Die Wertschöpfung wurde durch den Abschluss von profitablem Neugeschäft mit einer Marge von 2,5% unterstützt. Die VIG-Gruppe konnte in CEE wieder eine sehr gute Marge von 3,8% erzielen.

Nachhaltigkeit als strategisches Gruppenziel

Die im Rahmen des aktuellen Strategieprogramms „VIG 25“ festgelegten Gruppenziele beinhalten erstmals auch ESG-bezogene Vorhaben für Gesellschaft, Kunden und Mitarbeiter. „Wir reden hier nicht von einer Neueinführung von Nachhaltigkeit, sondern von einer konsequenten Weiterführung des bereits bisher eingeschlagenen Weges. Unsere Unternehmensgruppe verfolgt seit ihren Ursprüngen im 19. Jahrhundert soziale Anliegen und nachhaltiges Wirtschaften ebenso wie profitables Wachstum“, erklärt VIG-Generaldirektorin Elisabeth Stadler. So sind die Forcierung von Investitionen in erneuerbare Energien und Green Bonds sowie der Ausstieg aus dem Engagement im Kohlesektor wesentliche Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie der VIG-Gruppe. Der Nachhaltigkeitsbericht weist ein Bestandsvolumen von Green Bonds per Ende 2021 von 436 Mio. Euro aus. Das ist eine Steigerung zum Vorjahr von mehr als 83%. Seit 2018 mit damals 70 Mio. Euro im Bestand wurde der Anteil an Green Bonds somit mehr als versechsfacht. Im Rahmen der Klimawandelstrategie hat die VIG-Gruppe bereits 2019 einen Rückzug aus dem Kohlesektor beschlossen. Die VIG-Gruppe hat sich in ihrer Klimawandelstrategie darauf festgelegt, keine neuen Versicherungen für Unternehmen des Kohlesektors zu übernehmen. Für Kohlebergbau- oder Kohlekraftwerksprojekte werden seit Mai 2019 keine neuen Versicherungen mehr gezeichnet. Bestehende Versicherungen in diesem

Bereich werden schrittweise abgebaut. Im Jahr 2021 konnten die Kohlerisiken im Firmenkundenbereich im Vergleich zu 2019 um 74% reduziert werden.

Foto oben: Prof. Elisabeth Stadler, Generaldirektorin der Vienna Insurance Group

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