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Verband Financial Planners: Professionelle Finanzplanung hoch im Kurs
20. Oktober 2020

Verband Financial Planners: Professionelle Finanzplanung hoch im Kurs

Um möglichst viele Österreicher dafür zu sensibilisieren, sich gerade in diesen turbulenten Zeiten bewusst mit ihren Finanzen zu befassen, hat der der Österreichische Verband Financial Planners anlässlich des World Financial Planning Day am 7. Oktober eine unabhängige Pro-bono-Beratung initiiert. In ganz Österreich stellten mehr als 60 Top-Finanzexperten mit dem Gütesiegel CFP® ihre Zeit und ihr Wissen fünf Tage lang kostenlos zur Verfügung.


Anlässlich der World Investor Week, die vor drei Jahren seitens der IOSCO ins Leben gerufen wurde und nun jährlich abgehalten wird, setzten mehr als tausend Finanzorganisationen aus nahezu 90 Ländern weltweit ihre Impulse. Das Angebot an Aktivitäten reichte von Workshops und Konferenzen über Kampagnen bis hin zu Spielen und Wettbewerben. Hierzulande organisierte der Österreichische Verband Financial Planners, der sich seit 2001 für hohe Standards in der Finanzberatung und Finanzbildung einsetzt, bereits zum dritten Mal eine landesweite Pro-bono-Beratungsaktion in Geld-Fragen.

Über Geld wird gesprochen

Die Initiative des Verbandes hatte zum Ziel, das Tabu rund um das Thema Geld zu brechen – über Geld spricht man nicht, so die altbekannte Redewendung. „Ganz im Gegenteil. Je früher man damit beginnt, desto besser. Immer wieder müssen Konsumenten in Finanz-Angelegenheiten herbe Enttäuschungen hinnehmen, die oftmals zu vermeiden gewesen wären, hätten sie im Vorfeld über mehr Basiswissen verfügt und/oder hochqualitative Beratung in Anspruch genommen“, ist Sonja Ebhart-Pfeiffer, Vorstandsmitglied des Verbandes Financial Planners überzeugt. An der Pro-Bono-Beratungsaktion nahmen mehr als 60 Finanzexperten aus sieben Bundesländern (Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg) teil. Sie alle tragen das Gütesiegel CFP® – der Gold-Standard innerhalb der Branche – und sind entweder selbstständige Berater oder bei einer Finanzinstitution beschäftigt. Wie bereits in den beiden Vorjahren stieß die Initiative auf positives Echo. Im Anschluss an die Pro-Bono-Beratungen wurde eine Umfrage unter den Finanzberatern durchgeführt, um den Erfolg der Initiative zu eruieren.

Veranlagung und Altersvorsorge im Fokus des Interesses

Die Nachfrage war auch in diesem Jahr stark. Aus der Befragung ging hervor, dass fast zwei Drittel der teilnehmenden Professionals Anfragen für Beratungsgespräche erhalten haben. Besonderes Interesse gab es wie bereits im Vorjahr an den Themen Veranlagung und Altersvorsorge. Ebenso wurden die finanziellen Auswirkungen von COVID-19 häufig angesprochen.

Die geführten Gespräche dauerten im Schnitt 60 Minuten und fanden größtenteils persönlich statt. Einzelne Personen nutzten auch die Möglichkeit des Video-Calls, die heuer erstmals bestand. Zwei Drittel der Berater, die Termine hatten, gab im Zuge der Umfrage an, dass sie das Gefühl hatten, im Erstgespräch Interesse für professionelle Finanzplanung geweckt zu haben.

Foto oben: Sonja Ebhart-Pfeiffer, Vorstandsmitglied des Österreichischen Verbandes Financial Planners





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