AssCompact - Facebook

UNIQA: Gute Performance im 1. Quartal 2021
21. Mai 2021

UNIQA: Gute Performance im 1. Quartal 2021

Die UNIQA Insurance Group AG (UNIQA) ist mit einer guten Performance in das Jahr 2021 gestartet: Wachstum, versicherungstechnisches Ergebnis (62,5 Mio. Euro) als auch das Kapitalanlageergebnis (150,1 Mio. Euro) entwickelten sich gut. UNIQA erwartet für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern etwa auf dem Niveau von 2018.


„Der erfolgreiche Geschäftsverlauf der Gruppe in den ersten drei Monaten zeigt, dass wir mit unserem Strategieprogramm UNIQA 3.0 den richtigen Weg eingeschlagen haben: Zum einen haben wir mit einem Plus von 13% an verrechneten Prämien bei einer gleichzeitig soliden Kostenentwicklung unsere Wachstumsziele klar erreicht. Zum anderen profitieren wir von unserer versicherungstechnischen Disziplin, von weniger Unwetterschäden als in den letzten Jahren und natürlich von der Erholung an den Aktienmärkten. Wir sind daher sehr zuversichtlich, unsere Pläne für das Geschäftsjahr 2021 – ein Vorsteuerergebnis auf dem Niveau von 2018 – zu erreichen“, so Andreas Brandstetter, CEO von UNIQA Insurance Group AG.

Die gesamten verrechneten Prämien der UNIQA Group (inklusive Sparanteile) stiegen im ersten Quartal 2021 um 13% auf 1.782,7 Mio. Euro. Die verrechneten Prämien vom Segment UNIQA Österreich erhöhten sich im ersten Quartal 2021 um 1,3% auf 1.152,0 Mio. .Euro. Beim Segment UNIQA International stiegen die verrechneten Prämien aufgrund der Erstkonsolidierung der AXA-Gesellschaften um 46,7% auf 627,0 Mio. Euro. Diesem Prämienwachstum im ersten Quartal 2021 steht eine deutlich geringere Erhöhung des Gesamtbetrags der Versicherungsleistungen im Eigenbehalt der UNIQA Group von 7,7% auf 1.024,2 Mio. Euro gegenüber. Die Combined Ratio nach Rückversicherung verbesserte sich bedingt durch eine niedrigere Schadenfrequenz vor allem im Kfz-Bereich auf 90,9%.

Prämien um 12,7% gewachsen

Die laufenden Prämien mit 1.748,1 Mio. Euro wuchsen um 12,7% wuchsen (1 – 3/2020: 1.551,7 Mio. Euro), die Einmalerlagsprämien nahmen in der Lebensversicherung um 29,9% auf 34,6 Millionen Euro zu (1 – 3/2020: 26,6 Mio. Euro). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) erhöhten sich um 12,8% auf 1.417,5 Mio. Euro (1 – 3/2020: 1.256,6 Mio. Euro).

Die verrechneten Prämien in der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 um 15,4% auf 1.053,9 Mio. Euro (1 – 3/2020: 913,3 Mio. Euro). In der Krankenversicherung stiegen die verrechneten Prämien im Berichtszeitraum um 1,8% auf 309 Mio. Euro (1 – 3/2020: 303,6 Mio. Euro). In der Lebensversicherung verzeichneten die verrechneten Prämien inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 ein Wachstum von 16,2% auf insgesamt mit 419,9 Mio. Euro (1 – 3/2020: 361,4 Mio. Euro).

Aufwendungen um 7,1% gestiegen

Die gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb stiegen in den ersten drei Monaten des Jahres 2021 um 7,1% auf 405,8 Mio. Euro (1 – 3/2020: 379 Mio. Euro).Dabei erhöhten sich die Aufwendungen für den Versicherungsabschluss abzüglich der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen um 4% auf 248,9 Mio. Euro (1 – 3/2020: 239,3 Mio. Euro). Die sonstigen Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Verwaltungskosten) stiegen im ersten Quartal 2021 bedingt durch die Erstkonsolidierung der AXA-Gesellschaften um 12,3% auf 156,9 Mio. Euro (1 – 3/2020: 139,7 Mio. Euro). Darin enthalten sind Kosten im Rahmen des Innovations- und Investitionsprogramms in Höhe von rund 11 Mio. Euro (1 – 3/2020: rund 12 Mio. Euro).

Combined Ratio verbessert

Die Gesamtkostenquote – das Verhältnis der gesamten Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb zu den abgegrenzten Prämien einschließlich der Nettosparanteile der Prämien aus der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung – verringerte sich unter Einbeziehung der erhaltenen Rückversicherungsprovisionen auf 27,2% (1 – 3/2020: 28,4%). Die Combined Ratio nach Rückversicherung verbesserte sich bedingt durch eine niedrigere Schadenfrequenz vor allem im Kfz-Bereich auf 90,9% (1 – 3/2020: 97,8%).

Kapitalanlageergebnis um 67% erhöht

Das Kapitalanlageergebnis erhöhte sich im ersten Quartal 2021 um 67,4% auf 150,1 Mio. Euro (1 – 3/20120: 89,7 Mio. Euro). Treiber hinter dieser Entwicklung waren höhere Realisate aus Aktien und auch festverzinslichen Wertpapieren. Aufgrund der Bilanzierung der 14,3-prozentigen Beteiligung am Baukonzern STRABAG SE nach der Equity-Methode entstand im ersten Quartal 2021 ein negativer Ergebnisbeitrag in Höhe von – 18,7 Mio. Euro (1 – 3/2020: – 18,7 Mio. Euro).

Verringerter Kapitalanlagebestand

Der Kapitalanlagebestand der UNIQA Group (einschließlich als Finanzinvestition gehaltener Immobilien, nach der Equity-Methode bilanzierter Finanzanlagen und sonstiger Kapitalanlagen) verringerte sich zum 31. März 2021 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag leicht auf 21.858,4 Mio Euro (31. Dezember 2020: 22.319,2 Mio. Euro).

Ergebnis vor Steuern, operatives Ergebnis und Konzernergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis der UNIQA Group belief sich im ersten Quartal 2021 auf 62,5 Mio. Euro (1 – 3/2020: – 0,9 Mio. Euro). Das operative Ergebnis lag bei 142,4 Mio. Euro (1 – 3/2020: 1,6 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern der UNIQA Group betrug 112,1 Mio. Euro (1 – 3/2020: – 13,9 Mio. Euro).

Das Konzernergebnis (den Aktionären der UNIQA Insurance Group AG zurechenbarer Anteil des Periodenergebnisses) erhöhte sich auf 89,4 Mio. Euro (1 – 3/2020: – 13,2 Mio Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,29 Euro (1 – 3/2020: – 0,04 Euro).

Das den Anteilseignern der UNIQA Insurance Group AG zurechenbare Eigenkapital reduzierte sich per 31. März 2021 auf 3.300,8 Mio Euro (31. Dezember 2020: 3.450,1 Millionen Euro). Die Solvency II Quote lag zum 31. März 2021 bei 195%.

Positiver Ausblick

UNIQA erwartet weiterhin für das Geschäftsjahr 2021 ein Ergebnis vor Steuern etwa auf dem Niveau von 2018.

Foto oben: Andreas Brandstetter, CEO von UNIQA Insurance Group AG





AssCompact Abonement

Sie wollen das AssComapct Magazin und den AssCompact Newsletter abonnieren? Klicken Sie hier

Sie sind bereits Leser des AssCompact Magazins und möchten Ihre Daten ändern? Klicken Sie hier

Empfohlener Artikel

Dass sich Handwerksbetriebe zuerst am Gesetz und dann erst an Kundenwünschen orientieren sollten, dazu rät Schadenexperte Dr. Wolfgang Reisinger.