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Generali Group: Zwischenbericht zum 30. September 2020
12. November 2020

Generali Group: Zwischenbericht zum 30. September 2020

Das operative Ergebnis stieg auf vier Milliarden Euro (+ 2,3%). Das Konzernergebnis wurde durch Wertminderungen auf Kapitalanlagen und einmalige Auswendungen, einschließlich des Liability Managements, beeinflusst. Solide Kapitalausstattung bestätigt. Das Konzernergebnis beläuft sich auf 1.297 Millionen Euro (-40%).


Das operative Ergebnis erhöhte sich dank positiver Entwicklung in den Bereichen Schaden/Unfall und Asset Management auf vier Milliarden Euro. Das Ergebnis wurde auch von kürzlich durchgeführten Akquisitionen sowie dem Segment Holding und anderen Geschäftsbereichen unterstützt.

Technische Performance

Die technische Performance wurde mit einer Combined Ratio von 89,7%(- 2,8 Prozentpunkte) bestätigt. Der New Business Margin erreichte 4,10% (- 0,18 Prozentpunkte).

Bruttoprämien

Die Bruttoprämien beliefen sich auf 52 Milliarden Euro (+ 0,3%) mit stabilen Prämien im Bereich Schaden/Unfall und einer positiven Entwicklung im Bereich Leben (+ 0,4%). Die Nettozuflüsse im Bereich Leben blieben solide auf 9,3 Milliarden Euro (- 13%) und die versicherungstechnischen Rückstellungen in Leben stiegen auf 376,3 Milliarden Euro (+ 1,9%).

Solvency II Ratio

Die Kapitalausstattung der Group wurde mit einer Solvency II Ratio von 203% (+ 9 Prozentpunkte im Vergleich zum Halbjahresergebnis 2020) gestärkt.

Konzernergebnis

Das Konzernergebnis der Group belief sich auf 1.297 Millionen Euro (- 40%) und wurde beeinflusst durch Netto-Wertminderungen auf Kapitalanlagen in Höhe von 310 Millionen Euro aufgrund der Performance der Finanzmärkte, des Schiedsgerichtsvergleichs zum BSI-Verkauf von 183 Millionen Euro sowie den Beitrag von 100 Millionen Euro für den Außerordentlichen Internationalen Pandemie-Notfall-Fonds und den Aufwendungen von 73 Millionen Euro aus der Liability Management-Transaktion. Das bereinigte Konzernergebnis ohne den Aufwendungen für den Internationalen Pandemie-Notfall-Fonds und der Liability Management-Transaktion betrug 1.629 Millionen Euro (- 13 Prozent).

Generali Group CFO, Cristiano Borean, erklärt: „Die Ergebnisse der ersten neun Monate bestätigen weiterhin die Resilienz der Generali, wie die ausgezeichneten technischen Margen zur Unterstützung des operativen Ergebnisses und der Kapitalausstattung belegen. In einem Umfeld, das nach wie vor durch die schwerwiegenden makroökonomischen und finanziellen Auswirkungen der andauernden Pandemie gekennzeichnet ist, bestätigt die Group ihre Stärken basierend auf ihrer führenden Position in Europa und einem flexiblen und breitgefächerten Geschäftsmodell mit einem vorwiegenden Fokus auf Retailkunden. Die Generali ist entschlossen, ihren Kunden durch spezifische Hilfs- und Unterstützungsinitiativen ein echter Lifetime Partner zu sein und die Gemeinschaften, in denen sie tätig ist, durch Initiativen wie den Außerordentlichen Internationalen Covid-19-Hilfsfonds zu fördern.“

Bild: © Boris Zerwann





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