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FMA: Fondsvermögen österreichischer Investmentfonds leicht gestiegen
09. September 2021

FMA: Fondsvermögen österreichischer Investmentfonds leicht gestiegen

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA) hat kürzlich drei Berichte veröffentlicht: Bericht „Asset Management im 2. Quartal 2021“, Bericht „Markt für die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2020“ und FMA-Marktstudie 2021 zu Fondsgebühren von österreichischen Publikumsfonds. Lesen Sie hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Daten aus den Studien.


Asset Management im 2. Quartal 2021: Verwaltetes Fondsvermögen österreichischer Investmentfonds leicht gestiegen

Zum Ende des 2. Quartals 2021 wurden in österreichischen Investmentfonds Vermögenswerte von rund 219,4 Mrd. Euro verwaltet. Somit erhöhte sich das Fondsvermögen im Vergleich zum Vorquartal um +5,0 % bzw. 10,4 Mrd. Euro. Gegliedert nach Veranlagungsstrategien wurden zum 30.6.2021 99,0 Mrd. Euro in Mischfonds (+6,4%), 62,2 Mrd. Euro in Rentenfonds (+1,7%), 40,9 Mrd. Euro in Aktienfonds (+8,2%), 10,5 Mrd. Euro in Immobilienfonds (+2,4%), 5,9 Mrd. Euro in kurzfristigen Rentenfonds (+0,7%), 0,6 Mrd. Euro in Private Equity Fonds sowie 0,4 Mrd. Euro in sonstigen Fonds verwaltet.

Hier geht’s zum Bericht „Asset Management im 2. Quartal 2021"...

Bericht „Markt für die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge 2020“: weiterhin signifikant schrumpfender Markt.

Der Markt der „prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge“ (PZV), ein Produkt der freiwilligen Altersvorsorge, entwickelt sich seit der signifikanten Kürzung der staatlichen Förderung im Jahr 2012 sowie angesichts der unattraktiven Anlageergebnisse im Niedrigzinsumfeld konstant rückläufig. So ist die Zahl der PZV-Verträge seither von knapp mehr als 1,6 Millionen auf derzeit knapp über 1 Million zurückgegangen. 2020 wurden nur mehr 12.000 Neuverträge abgeschlossen (2019: 14.000), ein Minus von 15,9 % gegenüber dem Jahr davor. Gleichzeitig reiften aber 79.000 Verträge ab. Da es sich bei der PZV aber um ein Produkt mit sehr langen Laufzeiten handelt, sind die jährlichen Prämienzuflüsse (einschließlich Nettomittelzuflüssen) mit 778 Mio. Euro zwar um –2,9% niedriger als 2019 aber nach wie vor in beachtlicher Höhe. Das in diesem Versicherungsprodukt verwaltete Vermögen stagniert damit bei plus/minus 9 Mrd. Euro (2020: 8,96 Mrd. Euro, 2019: 9,03 Mrd. Euro, 2018: 8,65 Mrd. Euro).

Hier geht’s zum Bericht Studie „Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge“...

FMA-Marktstudie 2021 zu Fondsgebühren von österreichischen Publikumsfond

Die Fondsgebühren, die für Anleger bei österreichischen Publikumsf Boris Zerwann onds anfallen, haben sich zum Stichtag 31.12.2020, verglichen mit dem Jahresultimo 2019, nicht signifikant verändert. So betragen die maximalen jährlichen Verwaltungsgebühren im volumengewichteten Mittelwert 1,24 % (2019: 1,23%), die laufenden jährlichen Kosten 1,13% (1,14%); die maximalen Ausgabeaufschläge bei Anteilsscheinerwerben sind hingegen signifikant gefallen, von 3,60% 2019 auf 2,80% im Jahr 2020. Dies geht aus der jährlichen „FMA-Marktstudie über Fondsgebühren von österreichischen Publikumsfonds“ hervor, die die Angaben im gesetzlich vorgeschriebenen Kundeninformationsdokument (KID) sowie in den Fondsbestimmungen von 1.014 Fonds mit einem Gesamtvolumen von mehr als 105 Mrd. Euro zum Stichtag 31.12.2020 analysiert hat.

Zur Marktstudie …

Bild: ©Boris Zerwann – stock.adobe.com





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