Die österreichischen Pensionskassen und Betrieblichen Vorsorgekassen haben im dritten Quartal 2025 weiteres Wachstum verzeichnet. Wie aus den von der Finanzmarktaufsicht (FMA) veröffentlichten Quartalsberichten hervorgeht, erhöhte sich das verwaltete Vermögen in beiden Bereichen gegenüber dem Vorquartal deutlich.
Redakteur/in: Kerstin Quirchtmayr - Veröffentlicht am 07.01.2026
Das Vermögen der Pensionskassen stieg im Vergleich zum zweiten Quartal um 3,5% und erreichte Ende September 2025 einen Stand von 29,6 Mrd. Euro. Die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten blieb mit rund 1,12 Mio. Personen nahezu unverändert. Die Anzahl der Leistungsbezieherinnen und Leistungsbezieher erhöhte sich leicht auf 157.417 Personen, was rund 14% der insgesamt Berechtigten entspricht.
Auch die Betrieblichen Vorsorgekassen verzeichneten einen weiteren Zuwachs. Ihr verwaltetes Vermögen lag Ende September bei 22,9 Mrd. Euro und damit um 4,2% über dem Stand zu Ende Juni. Die Zahl der Anwartschaften, einschließlich Mehrfachanwartschaften aufgrund von Arbeitgeberwechseln, stieg leicht auf 11,37 Millionen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen verweist die FMA auf die von der Bundesregierung angekündigten Schritte zur Attraktivierung der betrieblichen Altersvorsorge. Derzeit haben rund 24% der unselbständig Erwerbstätigen in Österreich Anspruch auf Leistungen aus einer Pensionskasse. Geplant ist unter anderem, Guthaben aus der Abfertigung Neu künftig in eine Pensionskasse übertragen zu können. Weitere Reformschritte sind angekündigt.
Mariana Kühnel, Vorständin der Finanzmarktaufsicht, erklärt:
"Wir begrüßen die von der Bundesregierung geplante Attraktivierung der betrieblichen Altersvorsorge. In diesem Bereich schlummert großes Potenzial – für die Altersvorsorge und den gesamten österreichischen Kapitalmarkt und für alle Beschäftigten, die für die Pension zusätzlich vorsorgen wollen."
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