AUVA: Anzahl der Wegunfälle um rund 36% gesunken

AUVA: Anzahl der Wegunfälle um rund 36% gesunken

16. November 2021

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2 Min. Lesezeit

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News-Management & Wissen

Um sicher ans Ziel zu kommen, ist für Autofahrer eine an die Witterung angepasste Fahrweise sowie die richtige Bodenhaftung der Autoreifen sehr wichtig. Obwohl Winterreifen nur bei Schnee und Glätte verpflichtend sind, empfiehlt die AUVA (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt) möglichst zeitnah den Reifenwechsel durchzuführen.

Andreas Richter

Redakteur/in: Andreas Richter - Veröffentlicht am 11/16/2021

Im Jahr 2020 verzeichnete die AUVA 9.200 Wegunfälle, das sind rund neun Prozent aller anerkannten Schadensfälle. Verkehrsunfälle sind dabei besonders gefährlich: Sie stellen mit rund 62% den weitaus größten Anteil an Wegunfällen dar. Österreichweit endeten 28 Wegunfälle tödlich. Insgesamt sind die verzeichneten Schadensfälle um rund 36% im Vergleich zum Vorjahr gesunken, was auf die bundesweiten Corona Maßnahmen während des vergangenen Jahres zurückzuführen ist. Zahlenmäßig ereigneten sich die meisten heimischen Wegunfälle 2020 in Wien, mit einem deutlichen Rückgang von minus 1.438 Wegunfällen, waren es 2020 2.590 im Vergleich zu 4.028 Unfällen im Vorjahr.

Unfallrisiko bei Dunkelheit höher

„Im Herbst und Winter werden Wege von und zur Arbeit hauptsächlich in der Dämmerung und im Dunkeln zurückgelegt – zusätzlich behindern häufig Regen, Nebel oder Schnee die Sicht. Die Unfallgefahr ist somit insgesamt erhöht“, erklärt Peter Schwaighofer, Verkehrsexperte der AUVA-Hauptstelle.

Da 90% aller Informationen im Straßenverkehr über das Auge aufgenommen werden, ist gute Sichtbarkeit auf der Straße überaus bedeutsam. Aus diesem Grund ist das Tragen von reflektierender Kleidung oder reflektierender Elemente auf Mützen, Schuhen und Jacken der beste Schutz für Fußgänger und Radfahrer. Auch Schultaschen von Kindern sowie Kinderwägen sollten immer mit reflektierenden Materialien ausgestattet sein.

Worauf beim Reifenwechsel geachtet werden sollte

Winterreifen, die älter als sechs Jahre sind, sollten gegen neue ausgetauscht werden. Das Alter der Reifen ist einer der wichtigsten Faktoren für eine sichere Fahrt bei schlechtem Wetter. Der Reifen ist im Zeitverlauf einem natürlichen Verschleiß durch Reibung und Wetter ausgesetzt, der die Qualität der Reifen beeinflusst. Beim Kauf eines neuen Reifens gilt es die DOT-Nummer an der Außenwand des Rades zu beachten. Diese zeigt an, wie alt der Reifen bereits ist. Dabei handelt es sich um eine 4-stellige Ziffer, die letzten beiden Ziffern weisen auf das Herstellungsjahr hin.

Bild: ©inversepictures – stock.adobe.com

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