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Neujahrsempfang: Jugend braucht Sicherheit
03. Februar 2020

Neujahrsempfang: Jugend braucht Sicherheit

Die „Versicherungskunden von morgen“ standen im Mittelpunkt beim Neujahrsempfang der steirischen Versicherungsmakler in der Alten Universität in Graz.


Gunther Riedlsperger, Obmann der Fachgruppe sowie Fachverbandsobmann-Stellvertreter, gab einen Einblick in die Tätigkeiten der Fachgruppe und das System der Wirtschaftskammer. Hinsichtlich der kommenden WKO-Wahlen unterstrich er das breite Ausbildungsspektrum der WKO Steiermark und die Wichtigkeit der Außenwirtschaft-Organisationen. „Die Pflichtmitgliedschaft bringt große Vorteile für Unternehmer“, so Riedlsperger, der an die Gäste appellierte: „Nutzen Sie die Wirtschaftskammer-Wahlen von 3. bis 5. März!“

„Jugend von heute ist eine Angstgesellschaft“

Nach Grußworten von Spartenobmann Fritz Hinterschweiger und einer Videobotschaft aus Brüssel von Fachverbandsobmann Christoph Berghammer war Jugendforscher und Sozialwissenschaftler Bernhard Heinzlmaier am Wort. In seinem Vortrag nahm er den „Versicherungskunden von morgen“, also unter 30-Jährigen, unter die Lupe. Die „Genration Z“ sei durch starke Skepsis, Ängste und Unsicherheit geprägt. Vor allem zwei starke Gruppierungen des Jugendmilieus seien erkennbar: die adaptiv-pragmatischen (die neue gesellschaftliche Mitte, Sicherheitsfanatiker) und die digitalen Individualisten (unternehmerische Denker, Selbstständige, Freiheitsliebende). „Die Jugend von heute ist eine Angstgesellschaft – sie hat Angst vor sozialen Abstiegen, vor Verlust der Freiheiten, vor dem Versagen oder vor ökologischen Katastrophen. Somit steigt das Bedürfnis nach Halt im Leben weiter extrem an. Bereits 75 % der Unter-30-Jährigen suchen den Halt im Leben“, so Heinzlmaier. Österreich sei eine Nation der Unsicheren und Ängstlichen – im Gegensatz zu Deutschland. „Das bedeutet, wir müssen der Jugend Dinge geben, die ihr Sicherheitsbedürfnis steigern. Und zwar auf allen Ebenen – egal, ob in der Politik, im Job oder bei Versicherungen.“

Foto: ©Werner Krug



Kommentare

von Martin Winkel am 03.02.2020 um 14:20 Uhr
Immer wieder lese und höre ich dass die Generation Z so wäre und die Generation Y wieder so...Ich halte diese Verallgemeinerungen für sehr gewagt, zumal sie nicht in Gruppen unterteiltwerden, wie die gut ausgebildeten oder weniger gut ausgebildeten. Auch die die am Land leben, verhalten sich vielleicht anders als die in der Stadt.
Vielleicht sollten wir Älteren endlich damit aufhören, die jungen Generationen in Gruppen einzuteilen und Ihnen zu erklären wie sie sind. In meiner Umgebung stelle ich fest, dass die jungen unter 30 jährigen sehr gut ausgebildet sind, sehr vielseitig interessiert sind, Dinge, die schon immer so waren hinterfragen, an sinnvoller Digitalisierung interessiert sind und sehr fleissig sind. Außerdem wäre ein wenig Angst um unser aller Zukunft durchaus angebracht nicht zuletzt um unser Verhalten zu verändern und so mehr Nachhaltigkeit für die Ressourcen unserer Welt sicherzustellen.

von Martin Winkel am 03.02.2020 um 14:20 Uhr
Immer wieder lese und höre ich dass die Generation Z so wäre und die Generation Y wieder so...Ich halte diese Verallgemeinerungen für sehr gewagt, zumal sie nicht in Gruppen unterteiltwerden, wie die gut ausgebildeten oder weniger gut ausgebildeten. Auch die die am Land leben, verhalten sich vielleicht anders als die in der Stadt.
Vielleicht sollten wir Älteren endlich damit aufhören, die jungen Generationen in Gruppen einzuteilen und Ihnen zu erklären wie sie sind. In meiner Umgebung stelle ich fest, dass die jungen unter 30 jährigen sehr gut ausgebildet sind, sehr vielseitig interessiert sind, Dinge, die schon immer so waren hinterfragen, an sinnvoller Digitalisierung interessiert sind und sehr fleissig sind. Außerdem wäre ein wenig Angst um unser aller Zukunft durchaus angebracht nicht zuletzt um unser Verhalten zu verändern und so mehr Nachhaltigkeit für die Ressourcen unserer Welt sicherzustellen.



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